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Samuel Ruiz García

Samuel Ruiz Garcia (irapuato, 3. November1924 - 24. Januar2011) war ein Mexikanerrömisch katholischKleriker und Befreiungstheologe.

Samuel Ruiz Garcia [digitale Illustration]

Leben

Von 1959 bis 1999 war er Bischof von San Cristóbal de las Casas im Chiapas, einer der ärmsten Teile Mexikos. Er war bekannt für seine Unterstützung der amerikanischen Ureinwohner und initiierte Friedensverhandlungen in Bürgerkriegen Zentralamerika. Da er jedoch ein Anhänger der Befreiungstheologie war, stieß er bei den kirchlichen Autoritäten auf viel Widerstand. Papst Johannes Paul II nannte seinen Einzug 1999 sogar 'marxistisch'.

Ruiz sympathisierte damit Zapatistische Nationale Befreiungsarmee (EZLN) das in 1994 revoltierte in Chiapas. Er nahm an Friedensverhandlungen zwischen der EZLN und der mexikanischen Regierung teil. Es gab mindestens vier Attentate auf ihn, die alle scheiterten. Einige der Attentatsversuche stehen im Zusammenhang mit der damaligen Regierungspartei PREIS.

1999, im Alter von 75 Jahren, ging er mit emeritierter Status.

Vergeben

Im Jahr 2000 wurde Ruiz García der Internationaler Simón Bolívar-Preis des UNESCO und ein Jahr später, 2001, mit dem Internationaler Nürnberger Menschenrechtspreis.

2008 erhielt er die Ehrendoktorwürde der Ibero-Amerikanische Universität.