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Sander Lagerweij
Sander Lagerweij
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Geboren16. Januar1898, Renswoude
Verstorben11. März1945, Neuengamme
aktive Jahre1942-1944
GruppeLO-Renswoude
Widerstandsdenkmal in Renswoude

Sander Lagerweij (Renswoude, 16. Januar1898Neuengamme, 11. März1945) war ein Niederländisch Bauer und Widerstandskämpfer in dem Zweiter Weltkrieg. Er war der Anführer der Nationale Organisation zur Hilfe für Hider (LO) in Renswoude. Im Dezember 1944 wurde der Deutsche Besatzerwaffen versteckt in seinem Heuhaufen. Er wurde zusammen mit seinem Bruder und Schwager festgenommen. Alle drei Männer starben in den deutschen Konzentrationslagern.

Lebenszyklus

Vorkriegsjahre

Lagerweij war Vater von elf Kindern und von Beruf Bauer. Er lebte auf dem Bauernhof Großartiges Overeem am Ende der Molenstraat in Renswoude. Lagerweij war Mitglied des Gemeinderates und Mitglied des Bauern- und Gärtnerverbandes. Außerdem war er viele Jahre Ältester in der örtlichen Gemeinde reformierte Kirche.

Zweiter Weltkrieg

Zum Zeitpunkt der Deutscher Einmarsch in die Niederlande er beteiligte sich an der Evakuierung des Viehs, das mit Booten nach kam Groß-Ammers wurde transferiert. Lagerweij beteiligte sich am Widerstand, der sich um 1942 zu organisieren begann. Er wurde der lokale Ansprechpartner der Nationale Organisation zur Hilfe für Hider, sein Bruder Gerard erfüllt die gleiche Rolle in Scherpenzeel. Renswoude fiel unter den BezirkVeenendaal, sein direkter Ansprechpartner dort war Ab van 't Riet.[1]

Durch den örtlichen Arzt Jan Renken Lagerweij kam in Kontakt mit Dirk van der Voort, ein Widerstandskämpfer aus kommunistisch Haus. Van der Voort bildete eine Bürgerwehr, die zunächst hauptsächlich aus ehemaligen Soldaten bestand. Lagerweijs Hof war einer der Stützpunkte. Zusammen mit zwei Söhnen von Lagerweij errichtete Van der Voort das Gebäude des Bauernverband in Renswoude in Flammen. Dort wurden Stempel und Markierungen für das Vieh aufbewahrt, das für die deutsche Nahrungsversorgung bestimmt war.[2] Auch viele Untergetauchte wurden vorübergehend auf dem Hof ​​Lagerweij untergebracht, bis der Bauer ihnen eine sichere Adresse vermittelt hatte.

Anfang Dezember 1944 fand in der Nähe des Restaurants ein Waffenabwurf statt Die Kiefern in der Nähe von Renswoude. Am nächsten Morgen wurde ein Teil des Hab und Guts in einem Unterstand und ein Teil im Heuhaufen von Lagerweij vergraben. Zwei weitere Ladungen wurden in der Nähe der Farm vergraben. Die Jungen des Widerstands benötigten Munition für Kleinwaffen und eröffneten am 13. Dezember 1944 eine der Gruben. Sie wurden von einer Gruppe entdeckt Deutsche Soldaten und rannten.

Drei Tage später, am 16. Dezember, gerade als Sander mit Bruder Gerard Kaffee trank, überfielen dreißig deutsche Soldaten Gerard Lagerweijs Farm. Sie fanden die Waffen im Heuhaufen. Sander Lagerweij wurde zusammen mit Bruder Gerard und drei seiner Söhne und zwei Evakuierten gebracht Haus Scherpenzeel. Dort wurden sie über Nacht verhört. Am nächsten Tag wurden mehrere Männer in der Kirche in Scherpenzeel festgenommen, darunter auch Lagerweijs Schwager Gijs van de Burgt.

Zwei Söhne von Gerard Lagerweijs wurden freigelassen, der dritte entkam später und versteckte sich für den Rest des Krieges. Gerard Lagerweij selbst wurde zunächst inhaftiert Doetinchem, Sander Lagerweij und Gijs van de Burgt saßen fest Apeldoorn. Am 3. Februar 1945 verließen alle drei Männer den gleichen Transport für Neuengamme. Sander Lagerweij verstarb am 11. März mit offizieller Begründung Ruhr. Gijs van de Burgt starb sechs Tage später in Wöbbelin, ein Außenlager von Neuengamme. Gerard Lagerweij hat den Krieg nicht überlebt, wie und wo er genau starb, ist unbekannt.

Tribut

Auf dem Widerstandsdenkmal in Renswoude stehen die Namen von Sander und Gerard Lagerweij. Sander Lagerweij erhielt posthum die Gedenkkreuz des Widerstands.[3]