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Sceatta
König's scatta Aldfrith von Northumbrien (685-705). Auf der Rückseite ein stilisiertes Tier mit gegabeltem Schwanz
Friesische Sceatta von ca. 710-735
Jütland-Typ mit Wodan und Fabeltier, um 710-720

Das scetta (Plural scettas)[1][2] ist ein Silber-Münze die zwischen etwa 650 und 755 in Gebrauch war und die in England, Friesland und Jütland wurde geprägt. Sceatta kommt von einem alten Wort für „Reichtum“, auf das sich der niederländische „Schatz“ bezieht.

Nach dem Untergang des Römischen Reiches wurde die Tausch zurück. Es waren nur sehr wenige Goldmünzen im Umlauf. Dann ist die Merovingen mit der Kreation einer kleinen Silbermünze, der Sceatta, die kaum mehr als ein Gramm wiegt und einen Durchmesser von ca. 12 mm hat. Manchmal zeigen sie Runenzeichen, oft gar keine Schrift. Die bekanntesten sind vom "Stachelschwein-Typ" (Stachelschwein), eigentlich ein stark stilisierter Kopf: Die Haare des Kopfes haben sich zu den Federn des „Stachelschweins“ entwickelt. Die andere Seite zeigt einige Buchstaben in einem Quadrat. Der sogenannte Wodan-Typ hat auf der einen Seite einen stilisierten, pelzigen Kopf, auf der anderen ein Fabelwesen. Es gibt aber auch abstrakte geometrische Muster oder anmutige Buchstaben, die den Namen des Herrschers und/oder des Münzmeisters bilden.

In die Niederlande gebracht Friesisch Händler der Rheindelta diese Münze von ca. 700 im Umlauf. Die sceattas wurden unter anderem in Dorestad. Sie ersetzten die Goldmünzen innerhalb kurzer Zeit.[2]

Die Einführung der sceatta war ein wichtiger Beitrag zur Wiedereinführung von a Geldwirtschaft im frühen Mittelalter und damit zum Handel und zur wirtschaftlichen Erholung. Die Münze wird sowohl am britische Inseln wie in Skandinavien gefunden. Auch in der Frankenreich die sceatta war eine weit verbreitete münze bis Pippin III. der Kurze reformierte das Währungssystem (in 755) und fränkische Münzen geprägt.

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