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kratzen ist eine manuelle Bearbeitung einer Natursteinoberfläche, die häufig von Steinmetze der in der NatursteinWiederherstellung arbeiten. Bei dieser Technik ist die Steinmetz ein ceseel und ein Schläger. Ein Schlag mit Hammer und Meißel auf der Stein hinterlässt eine Spur in Form eines flachen Grats oder einer Vertiefung. Wenn ein geübter Steinmetz diesen Vorgang regelmäßig wiederholt, erhält man eine geriffelte Oberfläche.[1]
Ein Flugzeug zerhacken
Nach dem Schruppen mit einem Zahneisen oder einem Boucharde-Hammer (oder heutzutage auch nach dem Sägen) kann eine Oberfläche mit einem Ritzschlag weiter bearbeitet werden. Der Steinmetz schlägt mit einem Schlägel und einem Hammer mehrere parallele Linien in die Oberfläche, wobei der Meißel beim Hacken jedes Mal aus dem Stein geschlagen wird.
Heutzutage kratzen die Leute an einem gesägt flach, aber das ist in der Tat nicht richtig. Schaben ist der letzte Arbeitsgang, den ein Steinmetz mit Hammer und Meißel durchführt, um eine ebene Oberfläche zu erhalten, bevor er die Oberfläche schleifen kann und möglicherweise dann Stirnrunzeln. Es ist also egal, was die Schläge sind; solange die oberfläche eben ist. In vielen Kratzwerken sind die vorhergehenden Bearbeitungen zu sehen (spitze eisen, verriegeln, Zahneisen oder Bouchard) leuchten oft noch durch.
Die Striche sind parallel zueinander, müssen aber nicht fluchten, damit manchmal die Breite des Meißels abgelesen werden kann. Trotzdem müssen die Striche so zusammenpassen, dass keine Spuren der originalen (gesägten, geschliffenen oder anderweitig bearbeiteten) Oberfläche mehr sichtbar sind. Es ist beabsichtigt, dass die gesamte Oberfläche zerhackt wird und keine Spuren der vorherigen Bearbeitung mehr sichtbar sind. Dazu muss der Meißel in die Kavität des vorherigen Schlages gelegt werden. Beim Schönmachen wird der Meißel auf die geschliffene Oberfläche aufgebracht.
Ergebnis
Das Bild kann variieren je nach:
- Die Richtung, in der die Striche über die Oberfläche gelegt werden. Beim Schaben ist es meist üblich, dass die Striche in die Richtung gelegt werden, die dem Steinmetz am besten passt. Zuerst wird ein sogenannter „Kantenstrich“ aufgetragen, meist leicht schräg zur Seitenfläche, und dann wird die Fläche etwa rechtwinklig dazu mit einem breiteren Meißel angekratzt.
- Die Position des Meißels und die Art und Weise, wie der Steinmetz seinen Hammer benutzt. Mit einem Kratzstrich soll der Meißel aus dem Stein geschlagen werden. Wenn der Meißel zu stark in den Stein gehämmert wird, entsteht ein gröberes Bild als beabsichtigt. Man spricht dann von einem "Schlaganfall".
- Die Anzahl der Meißelhübe pro Palme. Eine „Handfläche“ ist eine Handbreite, etwa 10 Zentimeter. Dies reicht normalerweise von 10 bis 36 Hüben pro 100 mm. Beim Schaben ist es nicht erforderlich, dass die Abstände zwischen den Strichen genau gleich breit sind, daher kann die Anzahl der Striche pro 100 mm sehr stark variieren.
Externe Links
Siehe auch
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |