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Schrandele
schrandele
Blick von der Hohe Villerspitze (von Nordosten). Die Schrandele ist die dunkle Felspyramide in der Bildmitte, dahinter liegt die Kufenball
Höhe3392 m²
Koordinaten47° 3′ N, 11° 7′ O
OrtTirol, Österreich
BergeStubaier Alpen
Erstbegehung24. August1886 Ludwig Purtscheller, J. Reichl
Einfachste RouteGletschertour auf dem Schwarzenbergferner und der Südgrat
Schrandele (Österreich)
schrandele
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Das schrandele ist ein 3392 Meter[1] hoher Berggipfel in der Stubaier Alpen in dem österreichisch Zustand Tirol.

Laut Literaturangaben stand Alois Tanzer herum 1870 schon oben auf der Schrandele. Sicher ist, dass der Berg im Kontext der touristischen Bergsteigen sicher an 24. August1886 geklettert ist von Ludwig Purtscheller und J. Reichl.

Ort

Die Schrandele liegt sieben Kilometer östlich von . Luftlinie Gries im Sulztal (Gemeinde Längenfeld). Der Berg ist Teil der Alpein Gebirge, eine Untergruppe der Stubaier Alpen und liegt auf dem Gebiet der Gemeinde Neustift im Stubaital. Die Schrandele hat die Form einer Steilwand Pyramide was ist klar Dominanz zeigt in Bezug auf die Umwelt. Knochen verlaufen von oben in alle vier Himmelsrichtungen, wobei diese Knochen fast senkrecht zueinander stehen und aus der Luft ein Kreuz bilden. Im Grat im Norden liegt der 3294 Meter hohe Hinterer Wilder Turm. Im Westgrat liegt der 3332 Meter hohe Kugel des Kompaktladers, die genau zwischen der Schrandele und der Kufenball (3497 Meter) befindet. Südlich der Schrandele liegt die Nördliche Wildgratspitze (3320 Meter). An der Nordwestflanke der Schrandele liegt der GletscherSüdlicher Schrankarferner zu finden, die viele Gletscherspalten enthält und auch eine Steilneigung von bis zu 50° aufweist. Nordöstlich des Gipfels befindet sich der Hidden-Mountain-Ferner, im Südosten die Wildgratferner (ein westlicher Ausläufer der Alpeiner Ferner) und südwestlich des Berges ist der Schwarzenbergferner.

Aufstieg

Die Besteigung des Berges erfordert die nötige Kondition und Erfahrung, was dazu geführt hat, dass die Schrandele weniger bestiegen wird als die leichter zugängliche und auch höher gelegene Spitze des Schrankogels. Der häufigste Weg zum Gipfel ist eine Gletschertour von Süden über den Schwarzenbergferner. Ein Aufstieg hier kann vom Amberger Hütte (2136 Meter). Von dieser Hütte führt die Route zunächst südlich am Gebirgsbach entlang und um den Schrankogel herum, über den vergletscherten Schwarzenbergferner zum Wildgratscharte (3170 Meter). Von dort geht es entlang der Nördlichen Wildgratspitze über das brüchige Gestein des Südgrats bis zum Gipfel des Schrandele. Der Aufstieg dauert etwa viereinhalb Stunden und hat einen UIAA- Schwierigkeitsgrad II. Die schwierige Route der Erstbesteiger wird heute kaum noch befahren. Dieser führt über den Hidden-Berg-Ferner zum Südgrat der Schrandele, erfordert aber erhebliche Steigungen (UIAA-III). Ein solcher Aufstieg dauert von der Franz-Senn-Hütte (2149 Meter) im Oberbergtal etwa fünf Stunden zu absolvieren. Eine weitere selten bestiegene Route führt über den fragilen Ostgrat.

Literatur und Karten

  • Walter Klier, Alpenvereinsführer Stubaier Alpen, München 2006, ISBN 3-7633-1271-4
  • Eduard Richter, Die Erschließung der Ostalpen, Band 2, Berlin 1894
  • Alpenvereinskarte 1:25.000, Blatt 31/1, Stubaier Alpen, Hochstubai