WikiDer > Schießen (Folklore)
Das folkloristische Milizionäre, Bogenschützengilden und Burschenschaften stammt aus dem historische Miliz. Heute haben sie vor allem eine soziale, kulturelle und touristische Funktion.
Allgemeines
Sie veranstalten mehrmals im Jahr eine Parade und schießen mit einem Gewehr. Je nach Region werden unterschiedliche Schießdisziplinen ausgeübt. Seit Jahrhunderten ist es eine regelmäßige Aktivität jeder Miliz König Vogelschießen. Dabei wird auf einen Holzvogel geschossen, der auf einer Stange montiert ist. Derjenige, der das letzte Stück Holz wegschießt, ist ein Jahr lang König der Miliz. Wenn Sie den Vogel dreimal hintereinander abschießen, werden Sie Kaiser. Viele Schützengilden sind eng mit einer Kirche oder Pfarrei verbunden, weshalb das Mitgehen bei der jährlichen Prozession oft eine regelmäßige Aktivität ist. Die Verbindung zur Kirche wird auch aus den Zunftnamen ersichtlich: Viele Milizen sind nach Heiligen benannt. Der römische Soldat Heiliger Sebastian ist der Schutzpatron der Bogenschützen und Bogenschützen und daher der häufigste Namensgeber. Ebenfalls Sankt Martin, Heiliger Joris (beide römischer Soldat) und Sankt Hubertus sind beliebte Namen.
Die Bürgerwehr in Die Niederlande und Belgien lebt hauptsächlich in Belgier und Niederländisches Limburg, Nordbrabant, Seeland und im Süden und Osten von Gelderland. Zum Beispiel die Bürgerwehr von Geertruidenberg regelmäßig aktiv, um Interessenten zu zeigen, wie es ist 1600 ging zu Waffen auf der Befestigungen. In traditioneller Tracht geben die Mitglieder Kanonenvorführungen. didam hat sieben Milizgruppen und ist damit der Ort mit den meisten Milizen in den Niederlanden.
Geschichte
Die Entstehung der Bogenschützengilden
Die Schützengilden haben ihren Ursprung im Mittelalter und hatten die Aufgabe, vor Ort für die Ordnung und Sicherheit der Bürger zu sorgen und bei Aufständen, Unruhen und Katastrophen wie Feuer zu handeln. Die ursprüngliche Rolle dieses Frühbestelldienstes ist also mit der des heutigen vergleichbar present Polizei. Im 14. Jahrhundert entstanden sie in den Städten und im 16. Jahrhundert breitete sich das Phänomen auf das Land aus. Jährliche Bräuche wie Führungsumzüge, Königsvogelschießen und die Kanonenessen. Die Verwendung militärischer Dienstgrade geht auf das 17. Jahrhundert zurück. Zum Beispiel wurde der Vorsitzende 'capiteijn' genannt, ähnlich wie der derzeitige Vorsitzende. Seine linke Hand ist der 'leutenant' und weiter ist ein 'vaendraeger'. Zu dieser Zeit sind Bogenschützengilden eng mit der lokalen (Stadt-)Regierung verbunden und erfüllen militärische und/oder polizeiliche Aufgaben. Die Bogenschützen übten auch regelmäßig mit Waffen wie Armbrüsten, Gewehren und Kanonen bei den sogenannten 'Tore“, normalerweise auf oder außerhalb der Stadtmauern.
18. und 19. Jahrhundert, Schützenvereine
Im 18. Jahrhundert verwandelten sich die Milizen zunehmend in soziale Vereine und Strafverfolgungs- und Sicherheitsaufgaben scheiterten oft. Die französischen Besatzer bauten die Milizen ab und die Sicherheit wurde auf nationaler Ebene durch die Armee und auf lokaler Ebene durch die Gendarmerie, irgendwie früh Polizei, übernommen. Nach dem Abzug der Franzosen wurden die historischen Bogenschützengilden neu gegründet, die militärischen und sicherheitspolitischen Aufgaben blieben jedoch in den Händen der immer professioneller organisierten Polizei und der Nationalarmee, Milizen/Bruderschaften und der zunehmend national organisierten Polizei, Armee und das postfranzösische im Dienst und ruhende Milizsoldaten der die Strafverfolgungs- und Militäraufgaben der alten Miliz übernommen hatte. Die Miliz (die noch immer eng mit der örtlichen Kirche, Bevölkerung und Tradition verbunden war) wurde in dieser Zeit noch mehr zu einem sozialen Verein. Das Schießen wurde immer mehr zum Sport. In dieser Zeit begannen sich Milizgruppen an sogenannten Milizparteien zu messen. So geht die OLS auf das Jahr 1876 zurück. Es gibt einen Kampf in verschiedenen Wettbewerben, also wird jeder König getötet schiet König der Könige werden. Während dieser Wiederbelebung wurden vielerorts Milizen (wieder) gegründet.
Schützenfeste des 20. Jahrhunderts
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelten sich Milizgruppen, unter anderem aufgrund der Schießpartys Wo viele Milizen zusammenkamen, begannen sie sich zur besseren Unterscheidung einheitlicher zu kleiden. Anfangs wurde der übliche Sonntagsanzug mit den gleichen Mützen oder Schärpen ergänzt. In Limburg begann man zunehmend, (mehr oder weniger historische) Militäruniformen zu tragen, in den anderen Provinzen oft historische Zunftkleidung. In dieser Zeit wurden viele Gewerkschaften gegründet, in denen sich die Zünfte zusammenschlossen, um die Verbreitung von Bogenschützenfesten einzudämmen. Die OLS Federation wurde beispielsweise 1937 gegründet.
In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts Trommelbands / Musikkapellen und manchmal auch Soms Majorettenkorps zu den Wachen hinzugefügt. Auch Frauen durften immer mehr Gilden beitreten, zum Beispiel als Vermarkter oder "Süßigkeiten". Lange Zeit durften Frauen nicht schießen, weshalb die Limburgs Dames Schuttersfeest (LDS, als Gegenstück zur OLS) gegründet wurde. Seit 2001 dürfen Frauen am OLS teilnehmen.
Altes Limburger Schützenfest
Es Altes Limburger Schützenfest (OLS) ist eine jährliche Veranstaltung, bei der etwa 160 Milizengruppen aus Belgier und Niederländisches Limburg gegeneinander antreten. Der Gewinner des Schießwettbewerbs darf die Veranstaltung im folgenden Jahr ausrichten. Die Reihe der Gewinner/Veranstalter geht zurück auf 1876 im Kessenich. Von 1906 von einem "Alt-Limburger Bogenschützenfest" ist die Rede. Im 1937 als Dachverband wurde die OLS Federation gegründet. Neben der Kontinuität der OLS engagiert sie sich generell für die Limburger Schützen.
Der Gewinner von D'n alter Limburger gewinnt auch "D'n Um". Diese Trophäe wurde verliehen von der Regionalrundfunk Süd entstanden, als Ergebnis der oft gehörten Aussage nach dem Sieg: "Frühling Hubbe ähm". Der Gewinn der OLS ist für einen Verband genauso wichtig wie der Königstitel für einen Schützen selbst.
Europäisches Shooter-Match
Milizen gibt es nicht nur in den Niederlanden und Belgien, sondern in ganz Europa. Vor allem in Deutschland gibt es viele Schützengilden. Selbst in Schweden, Polen, Ukraine, Tschechien, Österreich, Italien und Frankreich es kommt zu Schießereien. Alle drei Jahre gibt es ein "Europäisches Shooter-Match" (EST) statt, wiederum in einer der Regionen. Die erste Ausgabe fand in Aachen 1975 war die zweite Auflage an der Reihe Nimwegen 1977. Danach fand die EST noch viermal in den Niederlanden statt: 1982 in Eindhoven, 1989 in Valkenburg, 1996 in Haaksbergen und 2006 in Bernheeze. Am Sonntag, 26. August 2012 fand es in Tuchola, Polen. 2015 war es peine Deutschland ist dran und rein 2018 sind die Milizen der Gemeinde Leudal (Limburg) die Veranstalter. Das Brabanter Vormarsch ist neben der Prozession und dem König der Könige ein fester Bestandteil dieses Festes. 2021 werden die Königliche und Kreisbogenschützengilde St. Sebastiaan "de Eendracht van Ooidonk" und die Stadt Deinze die Organisation für die Organisation der EST Deinze 2021 übernehmen.
Regionen
Die Europäische Gemeinschaft historischer Schützengilden (EGS) ist in fünf Regionen unterteilt.
- Region 1: Nord- und Mitteldeutschland (nördlich von Mainz), 1.927 Schützengilden
- Region 2: Süddeutschland, Österreich, Schweiz, Italien und Slowenien, 13 Gilden
- Region 3: Niederlande, Dänemark und Schweden, 450 Gilden
- Region 4: Belgien und Frankreich, 183 Gilden
- Region 5: Polen, Ukraine und Tschechien, 129 Gilden
Schützenvereine
Limburg
Der Verband der Schützenvereine von Alt-Limburg besteht aus zehn Gewerkschaften, die sich auf das niederländische und das belgische Limburg verteilen
- Bond Berg en Dal (Süd-Limburg)
- Bond Eendracht Born - Echt e.o. (Zentral-Limburg)
- Bond Eendracht macht Macht, Weert e.o. (Zentral-Limburg)
- Bond Gerardus (Süd-Limburg)
- Bond Juliana (Nord-Limburg)
- Bond Maas und Kempen (BE)
- Anleihe Maasvallei (BE)
- Verein Mittel-Limburg (Mittel-Limburg)
- "Die Lommelse Schuttersgilden" (BE)
- RK Süd-Limburg Schützenverein (Süd-Limburg)
Nordbrabant
Der Nordbrabant Verband der Schützengilden hat sechs Kreise.
- Baronie und Markgrafschaft
- Kempenland
- Viertel von Oirschot
- Land Cuijk
- Maasland
- Peelland
Gelderland
Die Gelderländer Föderation hat vier Kreise.
- Der Achterhoek
- Montferland
- Die Liemers
- Reich von Nimwegen und Betuwe
Heutzutage
Die Gilden der Schützen haben keine Verbindung mehr mit Polizei, Heer oder die Kommunalverwaltung. Die religiösen Aufgaben sind oft erhalten geblieben, ebenso die sozialen Aufgaben, wie z mit Bürgerwehr Beerdigung verstorbener Mitglieder. Sie sorgen für den Zusammenhalt in einer Gemeinschaft und übernehmen manchmal Aufgaben wie das Sammeln von Altpapier oder Eisen. In diesem Sinne sind sie ähnlich wie Blaskapellen und Sportvereine.
Einige Milizen haben Schwierigkeiten, ihre Vereinigung aktiv zu halten. Für viele Verbände ist die Gewinnung neuer und junger Mitglieder ein Problem. Zur Pflege dieser kulturhistorischen Tradition ist jedoch eine aktive Mitgliederbasis unabdingbar. Initiativen wie das Kinjer-OLS und das Sjöttesjoel versuchen bereits, dies zu erreichen.
Lebendes Archiv
Aufgrund ihrer langen Geschichte sind Bogenschützengilden oft ein lebendiges Archiv. Nicht nur Dokumente (Mitgliederlisten, Kaufurkunden) aus der Vergangenheit werden sorgfältig aufbewahrt, der Silberschatz ist auch von großem historischen Wert. Diese Silbersammlung besteht zunächst aus einem (oft Jahrhunderte alten) Königsvogel, der den Bogenschützenkönigen als Herausforderungstrophäe dient. Dies symbolisiert den hölzernen Vogel, den der König erschossen hat. Es ist Tradition, dass sich jeder König eine Silberplakette mit mindestens seinem Namen und dem Jahr der Königsherrschaft anfertigen lässt. Zum Beispiel wird die Kollektion jedes Jahr um ein Schild erweitert. Jeder Kaiser lässt auch einen Schild anfertigen. So entsteht ein umfangreicher Silberschatz. Bei Prozessionen werden der silberne Vogel und die Königsschilde vom König (oder seinen Helfern) getragen. So wird Geschichte buchstäblich weitergegeben. Das Alter einer Zunft wird oft von alten Schildern oder vom Königsvogel abgeleitet.