WikiDer > Sepp Schwindhackl
Joseph (Sepp) Schwindhackl (stattegg, 9. Januar1910 – Bregenz, 25. Januar1980) war ein österreichischKomponist, Musikpädagoge, Dirigent und Trompetenspieler.
Lebenszyklus
Schwindhackl war Bürokaufmann, aber zunächst Autodidakt und später am Konservatorium in Graz Trompete und Komposition. Seit 1932 war er Trompeter in der Musikverein St. Veit-Andritz und wurde nach dem Abschluss 1944 Dirigent dieser Konzertband. Unmittelbar nach dem Zweiter Weltkrieg diese Harmonie war noch im Aufbau, da viele Mitglieder später aus der Gefangenschaft zurückkehrten. Doch schon bald konnte Schwindhackl das Niveau verbessern und 1953 Aufnahmen für die ORF kümmer dich um.
1957 ging Schwindhackl nach Bregenz und wurde Dirigent des Stadtkapelle Bregenz und Musiklehrer an der dortigen Musikakademie. Ab Mitte der 1970er Jahre war er auch zweiter Dirigent der of Stadtmusik Rorschach im Schweizer Kanton St. Gallen. Das Bildungsministerium in Wien ernannte ihn aufgrund seiner Verdienste um die Blasmusik zum Professor im Jahr 1980.
Kompositionen
Arbeiten für eine Konzertband
- 1976allotria, Konzertpolka für Euphonium solo und Blasorchester
- 1976Jungbläser heraus, März
- 2. Festliche Fanfare
- Almerian, März
- Aus uns´rer Alpenheimat, Auswahl
- Konzert Polka, für Trompete und Blasorchester
- Der Musikfreund, Ouvertüre, op. 52
- Urlaub, Ouvertüre, op. 47
- Festliche Ouvertüre, op. 34
- Festivalmarsch
- Feuerwehr-Marsch
- Gipfelsturmer, März
- Große Fanfare
- Gruß vom Bodensee, März
- Im Sommerwind, galoppieren
- immer lustig, Polka schnell
- Ouvertüre
- Ruhmvoll flattern die Fahnen, März
- Schneidige Burschen, März
- Trachtenfest, Landler
- Über Berg und Tal, Auswahl
- Wir spielen Lois Steiner-Melodien, sauber
Messen und geistliche Musik
- 1979Deutsche Messe, für gemischten Chor und Blasorchester (oder: Orgel)
Kammermusik
- 19803 Stimmungsbilder, für 4 Klarinetten
- Kleine Abendmusik, für 3 Klarinetten und Bassklarinette
Literaturverzeichnis
- Wolfgang Suppan, Armin Suppan: Das Neue Lexikon des Blasmusikwesens, 4. Auflage, Freiburg-Tiengen, Blasmusikverlag Schulz GmbH, 1994, ISBN 3-923058-07-1
- Wolfgang Suppan: Das neue Lexikon des Blasmusikwesensik, 3. Auflage, Freiburg-Tiengen, Blasmusikverlag Schulz GmbH, 1988, ISBN 3-923058-04-7
- Wolfgang Suppan: Lexikon des Blasmusikwesens, 2. eränzte und erweiterte Auflage, Freiburg-Tiengen, Blasmusikverlag Fritz Schulz, 1976
- Paul E. Bierley, William H. Rehrig: Die Erbe-Enzyklopädie der Bandmusik: Komponisten und ihre Musik, Westerville, Ohio: Integrity Press, 1991, ISBN 0-918048-08-7
- Siegfried Lang: Lexikon Österreichischer U-Musik-Komponisten im 20. Jahrhundert, Wien: Österreichischer Komponistenbundes (OKB)/Arbeitskreis U-Musik, 1987, 248 S.
- Erich Schneider, Walter Fehle, Harl Ilg, Fritz Jurmann, Elmar Mattweber: Blasmusikkomponisten in Vorarlberg, in: Blasmusik in Vorarlberg, 1986, 531 S.
- Eugen Brixel: Das Große Steirische Blasmusikbuch – Mit Ehrentafel der steirischen Blasmusikkapellen, Wien: Fritz Molden, 1981, 423 S., ISBN 321701197X
- Paul Frank, Burchard Bulling, Florian Noetzel, Helmut Rosner: Kurzgefasstes Tonkünstler-Lexikon – Zweiter Teil: Ergänzungen und Erweiterungen seit 1937, 15. Aufl., Wilhelmshaven: Heinrichshofen, Band 1: A-K. 1974. ISBN 3-7959-0083-2; Band 2: L-Z. 1976. ISBN 3-7959-0087-5
Externer Link
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