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Serologie ist die Lehre, die das Zusammenspiel von Antigene und Antikörper. In der Praxis sucht man hauptsächlich nach Antikörper die durch den Kontakt mit . entstanden sind Krankheitserreger, Fremdproteine oder körpereigene Proteine (bei a Autoimmunerkrankung).
Methode
1. Venenpunktion
Zunächst wird einem Patienten venöses Blut in einem Gerinnungsröhrchen mittels eines Venenpunktion. Venöses Blut ist Blut aus einer peripheren Vene. Das Blut gerinnt im Röhrchen und wird im Labor zentrifugiert, um das Serum zu gewinnen.
2. Forschung im Labor
Mit immunchemischen Methoden wird festgestellt, ob und in welcher Konzentration die Antikörper vorhanden sind, für die der Antragsteller interessiert war. Dies äußert sich oft in der Titer: die Verdünnung des Serums, bei der die Antikörper noch nachweisbar sind, z.B. 1:80.
Chancen
Ein Infektionsverdacht kann oft durch serologische Untersuchungen nachgewiesen werden. Wenn man eine Infektion durchmacht, beeinflusst dies die Spiegel aller Arten von Antikörpern in unserem Blut. Antikörper gegen die meisten Bakterien und Viren nehmen nach einer Infektion mit einem solchen Erreger erheblich zu. Eine Diagnose kann durch Vergleich mit Normalwerten oder durch Vergleich mit einer früheren Probe desselben Patienten gestellt werden. Antikörper allein sagt in der Regel nicht viel aus, nur dass der Patient schon einmal eine solche Infektion hatte oder dagegen geimpft wurde. Aus der Art der vorhandenen Antikörper kann manchmal eine Schlussfolgerung gezogen werden, ob diese kürzlich oder länger zurückliegt. Nur der Vergleich zweier Blutproben desselben Patienten im Abstand von 10-20 Tagen gibt Gewissheit (bei ausreichend starker Titeranstieg), dass die gesuchte Infektion tatsächlich (sehr) neu ist.
Auch spezifische Tests wie die Bestimmung der Blutgruppe sind möglich.
Der Einsatz serologischer Tests ist nicht auf unser Blutserum beschränkt. Mehrere andere Körperflüssigkeiten wie Sperma oder Wundflüssigkeit (Eiter) können untersucht werden.