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Servaes Vaes (Herk-de-Stad, 9. April1608 – verboten, 16. Januar1698) war der fünfunddreißigste Abt der Abtei von Averbode von 1648 bis 1698.
Leben
Herkunft und Familie
Servaes stammte aus einer Familie, die in Herk-de-Stad einiges Ansehen genoss, denn seine Mutter Catharina Vanschoenbeek stammte aus einer alten Familie, die schon lange in Herk lebte und sein Vater Hubertus Vaes wäre siebenmal Bürgermeister.[1]
Ein Leben als Kleriker in der Abtei Averbode
Am 1. November 1625 trat Servaes Vaes der Abtei von Averbode in und 1626 zeichnete er es Anfänger Kleid Auf. 1636 wurde Vaes zum Unterprior der Abtei ernannt. 1641 wurde er vom Abt der Abtei als vor und am 3. Mai 1648 erklärte Ferdinand von Bayern, der Bischof von Lüttich, ernannte ihn zum Abt der Abtei. Er würde es fast fünfzig Jahre lang bleiben.
Großer Abt-Baumeister
Im verboten Vaes ist als der große Baumeister des Abtes bekannt. Bereits nach wie vor war er mit der Bauleitung der Norbertines . betraut Liebfrauenbasilika von Kortenbos. Diese Arbeiten wurden im April 1648 fertiggestellt und geweiht. Über der Kirchentür befindet sich noch heute das Wappen von Abt Vaes. Danach ließ Vaes ein Haus für die Kleriker an der Basilika bauen und bestellte bei dem Antwerpener Maler ein Gemälde für die Basilika Gaspar de Crayer.
Vaes begann auch mit dem Bau eines Presbyteriums für Pächter, dem Pikkelpoort-Gebäude und dem Bau einer neuen Abteikirche im Barockstil für die eigene Abtei. Die neue Kirche wurde bereits 1672 eingeweiht, während der Kirchturm erst 1700, zwei Jahre nach dem Tod des 35. Abtes von , fertiggestellt wurde verboten.
Wissenswertes
Im Jahr 2005 wurde der Platz Servaes Vaes in Herk-de-Stad eingeweiht, nur wenige Dutzend Meter von Vaes Geburtshaus, dem Pelikaan-Haus am Markt, entfernt.[2]
Quellen und Bibliographie
- Jos Sterk, Koenraad Nijssen, Jo Luyten, Chantal Melgers, 100 einflussreiche Limburger 2001: Die Bedeutung Limburgs, 2001, p. 69-70
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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