WikiDer > Gemeinsame Quellsoftware
Gemeinsam genutzte Quellsoftware ist eine Tür Microsoft im 2001 gestartete Variante an Quelloffene Software.
Die Unternehmen, die die Software einsehen dürfen (die „Peers“) werden vom Hersteller ausgewählt, sie sind an Geheimhaltungsvereinbarung und im Gegensatz zu Open Source dürfen keine Änderungen an den Quellcode angewendet werden.
Ob diese junge Methode funktioniert, muss sich noch zeigen. So wie der Hersteller selbst nicht alle Fehler in seiner Software sehen wird, wird er selbst nicht der beste Richter sein, wer gleichberechtigt ist. Darüber hinaus gibt es bei Open Source eine gewisse Gegenseitigkeit, die bei Shared Source möglicherweise nicht vorhanden ist: Bei Open Source lernen die Gutachter aus dem veröffentlichten Quellcode. Shared Source hingegen riskiert eine spätere rechtliche Verfolgung, wenn der Verdacht besteht, dass eine Software von Ideen dieser „Shared Source“-Software inspiriert wurde.
Ein weiterer häufiger Nachteil von Shared Source im Vergleich zu Open Source Software ist die Unfähigkeit, selbst Verbesserungen an Shared Source Software vorzunehmen und diese Verbesserungen dann allgemein verfügbar zu machen.