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Side scan sonar
Schematische Darstellung oder Sidescan-Sonar

EIN Seitenscan Sonar besteht aus einer Recheneinheit, einem Schlepp- und Datenkabel und einem Sonarfisch. Der Sonarfisch ist auf beiden Seiten mit einem Geber ausgestattet. Dieser sendet einen akustischen Strahl quer zur Richtung aus, in der der Messfisch durch das Wasser gezogen wird. Anschließend wird dieser Strahl, nach Reflexion am Wassergrund, wieder vom Sonarfisch empfangen. Die Höhe des Sonarfisches vom Boden beträgt ca. 10-15% der eingestellten Reichweite. Bei einer Reichweite von 100 m (100 m pro Kanal) beträgt die Höhe über dem Boden also zwischen 10 und 15 m.Je nach Zusammensetzung des Bodenmaterials, auf dem das Signal reflektiert wird, baut sich ein Abbild des Bodens auf Grundlage von Abschattung auf . Ein Pfad kann nur auf beiden Seiten des Sonarfischs erhalten werden. Unter dem Sonarfisch tritt keine Schattenbildung auf, wodurch ein schmaler blinder Sektor zwischen den beiden Sonarstrahlen entsteht. Für eine kleine Reichweite und eine hohe Auflösung werden hohe Frequenzen von 500 kHz bis 1,2 mHz verwendet. Niedrigere Frequenzen von 50 kHz bis 100 kHz ergeben eine viel größere Reichweite, aber eine geringere Auflösung.

Die Anwendungen des Side-Scan-Sonars sind:

  • Erkennung von Hindernissen;
  • Erkennung verlorener Ladung und Schiffsteile (Anker, Ankerketten);
  • Inspektion von Pipelines, Unterwasserschutzrahmen, Unterwasserplattformkonstruktionen, Telekommunikationskabeln;
  • Kontrolle des Ufer- und Bodenschutzes;
  • Wrackuntersuchung;
  • Unterstützung und Kontrolle bei Arbeiten an der Unterwasserinfrastruktur;
  • Fischereiforschung;
  • Habitatkartierung.

Die Qualität der Sonarregistrierung wird teilweise durch Wind und Strömungen im Arbeitsbereich bestimmt. Entscheidend für die Unterscheidung der zu untersuchenden Objekte sind die Bodenbeschaffenheit, das Vorhandensein von Hindernissen, Bodenstörungen, Tiefen/Untiefen und hartes/weiches Sediment.

Siehe auch