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Simon Doncker House
Detail der Sklaverei-Ausstellung im Museum der Historischen Stiftung St. Eustatius im Simon-Doncker-Haus.

In dem Simon-Doncker-Haus auf der niederländischen Karibikinsel St. Eustatius (Karibik Niederlande) ist das historische Museum der Insel. Die Geschichte des Gebäudes aus dem 18. Jahrhundert geht zurück auf die Heimat der Plantage, die ursprünglich „Donckers Nieuwe Tempel“ hieß. Sie erscheint als solche auf der ältesten bekannten Detailkarte der Insel (eine Handschrift von 1740). Es war dann im Besitz von Simon Simonsz. dunkel. Der Hauptteil des Anwesens ist ein zweistöckiges Haus, das vollständig aus Eissteine als Ballast auf den Schiffen der Westindische Kompanie wurden auf die Insel gebracht. Im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert erhielt es vom damaligen Besitzer Theophilus G. Groebe (Nachfahre einer alten einheimischen Familie und damaliger Inselgouverneur von St. Eustatius) den Namen 'Mijn Vermaak'.

Das Museum und das Gelände, auf dem es steht, sind im Besitz der Historischen Stiftung St. Eustatius, die das Museum verwaltet. Das Museum bietet einen Überblick über die Geschichte des Hl. Eustatius von der präkolumbianischen Zeit bis um 1900. Anlässlich 150 Jahre wurde eine Sonderausstellung organisiert A Abschaffung der Sklaverei im Jahr 2013. Diese Ausstellung wurde eröffnet von König Willem Alexander.