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Simon Lindekens

Simon Charles Jean Lindekens (Ekeren, 18. Dezember1871 - Gig-Ofen, 7. November1937) war ein BelgierSenator.

Lebenszyklus

Lindekens promovierte 1895 in Medizin und Chirurgie an der Katholische Universität Löwen und etablierte sich als Arzt in Schüsse und ab 1925 in Guigoven. Er veröffentlichte auch Artikel und Gedichte und war 1919 Mitbegründer der Flämisches Medizinmagazin. 1914 wurde er Vorsitzender des katholischen Vlaamsch Oud-Hoogstudentenverbandes.

1928 trat er in den Vorstand der Katholieke Vlaamsche Bond van Limburg ein. Er spielte eine wichtige Rolle bei der Gründung im April 1929 der Katholische Flämische Volkspartei (KVV) Limburg, wo er zum flämischer Nationalist Flügel. Er schrieb auch viele Artikel für Die Bilzenaar, der Parteiwoche des KVV, und leistete umfangreiche Sozialdienste.[1]

1929 wurde er in den KVV gewählt Senat, als direkt gewählter Senator für die Kreis Hasselt-Tongeren-Maaseik. Dieses Mandat hatte er bis zu seinem Tod im Jahr 1937 inne. Von 1932 bis 1936 war er der einzige flämische Nationalist im Senat. Lindekens blieb ein gemäßigter gewählter Beamter, der sich wenig um die nationale Politik kümmerte.

Literatur

  • J. LEBEER, Simon Lindekens, in: National Biographical Dictionary, T. II, Brüssel, 1966.
  • Paul VAN MOLLE, Das belgische Parlament, 1894-1972, Antwerpen, 1972.
  • Evrard RASKIN, Simon Lindekens, in: Neue Enzyklopädie der Flämischen Bewegung, Tielt, 1998.