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Simon Poulain
Simon Poulain
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Allgemeine Information
Vollständiger NameSimon Poulain
Geboren13. Januar1906
Verstorben3. März2004
LandFlagge von Belgien Belgien
Arbeit
Genre(s)HaFaBra-Musik
BerufKomponist, Dirigent, Kornettspieler, Trompetenspieler
Instrumente)Kornett, Trompete
Portal  Portalsymbol  Musik

Simon Poulain (La Louvière, 13. Januar1906 – ?, 3. März2004) war ein BelgierKomponist, Musikpädagoge, Militär Kapellmeister, Kornettspieler und Trompetenspieler.

Lebenszyklus

Nach einer Ausbildung am Konservatorium von La Louvière studierte Poulain an der Königliches Konservatorium zu Mons (Belgien). Dort gewann er einen ersten Preis für Kornett. Dann hat er studiert Harmonie, Kontrapunkt und Fuge zum Königliches Konservatorium zu Brüssel und gewann den ersten Preis Trompete im Jahr 1928.

Bereits 1926 wurde er Trompeter in der Großes Blasorchester der belgischen Guides in Brüssel. 1934 wurde er Militärkapellmeister der Musikkapelle des 2. Linienregiments zu Gent. 1937 wurde er Dirigent des Musikkapelle des 1. Regiments Karabiniers in Brüssel und 1945 Dirigent der Band des 1. Regiments Grenadiere. 1946 wurde er Dirigent des Musikkapelle der 4. Infanteriebrigade, das in Deutschland war stationiert. Auf 1. Januar1948 er wurde Dirigent der Großes Blasorchester der belgischen Guides in Brüssel. Er blieb in dieser Position bis 31. März1957. In den neun Jahren seines Dirigats gelang ihm zahlreiche Erfolge im In- und Ausland. Es gibt mehrere Transkriptionen und Bearbeitungen belgischer und ausländischer Komponisten von ihm: Sylvain Dupuis, Godfried Devreese, Toussaint de Sutter, Jean Absil (Peau d'âne), Gaston Brenta, Raymond Moulaert (Symphonie des Falschen), Marcel Poot (Allegro symphonique), Camille Schmitt (Musik für Klavier und Orchester), Maurice Ravel, Domenico Cimarosa, Sergej Prokofjew (Symphonie-Klassiker), René Bernier und Eugene Bozza (Pax triumphiert). Er wurde zum Ehrendirigenten der Königliche Bande der Führer.

Danach war er bis 1975 Direktor des Konservatoriums von La Louvière. Außerdem war er Ehrenpräsident der französischsprachigen Union des Sociétés Musicales de la Communauté Française de Belgique (USM).

Er dirigierte auch mehrere Amateur-Blasorchester, wie z Königliche Harmonie von Morlanwelz, das Union der Fanfaren de Nismes, das Königliche Harmonie Dout und der Royale Fanfare Amitié «Les Noirs» d'Eugies.

Als Komponist schrieb er Werke für Blasorchester.

Kompositionen

Arbeiten für eine Blaskapelle

  • La Charge de Burkel
  • Marken Solennelle
  • Marche de la Brigade Piron
  • Marken de la Libération
  • Marche de la Police Militaire
  • Marken de la Louvière
  • Marche du Hennegau
  • März des 1. Artillerie-Regiments
  • Marsch der 1. Infanteriebrigade
  • Souvenir d'Avesnes

Kammermusik

  • Melodie, für Altsaxophon

Literaturverzeichnis

  • Thierry Levaux: Dictionnaire des compositeurs de Belgique du moyen âge à nos jours, Ohain-Lasne: Editions Art in Belgium sprl, 2006. 736 S., ISBN 2-930338-37-7
  • Marcel Mattheessens: Podium '80 - kleine illustrierte Bibliographie belgischer Komponisten, die auf dem Gebiet der Blasmusik arbeiten, Sozialistisches Zentrum für Amateurkunstpraxis (SOCAK), 1982.
  • Francis Pieters: Vom Trompetensignal zur Musikkapelle - eineinhalb Jahrhunderte Militärmusik in Belgien, Kortrijk: VZW-Musikzentrum, 1981.
  • Wolfgang Suppan, Armin Suppan: Das Neue Lexikon des Blasmusikwesens, 4. Auflage, Freiburg-Tiengen, Blasmusikverlag Schulz GmbH, 1994, ISBN 3-923058-07-1
  • Paul E. Bierley, William H. Rehrig: Die Erbe-Enzyklopädie der Bandmusik: Komponisten und ihre Musik, Westerville, Ohio: Integritätspresse, 1991, ISBN 0-918048-08-7
  • Kenneth Walter Berger: Band-Enzyklopädie, Kent, Ohio: Band Associates, 1960, 604 p.