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Simon van Gent

Simon von Gent war ein Mönch des GentAbtei St. Peter und Abt des Abtei St. Bertin zu Saint-Omer. Er schrieb in der 12. Jahrhundert eine Chronik dieser ehemaligen Abtei in der Gegenwart Saint-Omer.

Lebenszyklus

Simon wurde in der Abtei St. Bertin erzogen und 1117 in die Abtei St. Peter in Gent geschickt, um bei deren Reform mitzuwirken. 1127 wurde er Abt von Auchy-les-Moines und 1131 der Abtei Saint-Bertine. Dort wurde er spätestens 1137 abgesetzt, weil er ohne Erlaubnis der Mönche aus . gewählt worden sein soll Cluny. Ihm folgte Abbot Löwe. Anschließend kehrte er nach Gent zurück und blieb dort bis kurz vor seinem Tod 1148.

Chronik der Abtei St. Bertinus

Die Chronik des Mönchs Simon (auch Simon van Gent genannt) erhielt den Titel "von" sithiu“, benannt nach dem alten Namen des Heiligen Omar, nämlich „Gesta abbatum Sancti Bertini Sithiensium“. In seinem ersten Buch behandelt Mönch Simon die Periode 1021-1095, das zweite Buch beschreibt die Periode 1095-1131 und im letzten Buch werden die ersten Jahre seines Nachfolgers Leo (1137-1145) behandelt. Er verzichtete auf seine eigene Abtei, die jedoch später ergänzt wurde. Er schrieb sein erstes Buch in Sint-Omaars während der Abtei von Lambert von Saint-Bertino (Abt von 1095 bis 1123) und war damit hautnah Zeuge der Bemühungen Lambertus' um die clunische Reform. Simon schrieb die nächsten beiden Bücher während seines zweiten Aufenthaltes in Gent (1137-1148), dh nach seiner Abtei in Sint-Bertijns.

Seine Arbeit als Chronist

Seine Chronik über die Abtei („Sancti Bertini Sithiensium“) war eine Fortsetzung der Gesta (der Taten) der Äbte von St. Folcuin van Lobbes geschrieben in 961-962. Simons Werk steht nicht auf dem Niveau von Folcuinus und ist für die allgemeine Geschichte der Grafschaft Flandern nur mäßig interessant. Der Autor des Flandria Generosa von Simons Arbeit für die Regierung von Willem Clito und später bediente sich auch Jan de Lange von Folcuinus, Simon und ihren Gefolgsleuten. Über die Regierung von Karl der Gute, die Unruhen und Kämpfe 1127-1128 zwischen Clito und Diederik vom Elsass (einschließlich der Schlacht von Axpoele am 21. Juni 1128) und dem anschließenden Vorstand von Diederik ist Simon mit Informationen sehr dürftig.

Literaturverzeichnis

  • Simon von Gent, Gesta abbatum Sancti Bertini Sithiensium, in: Monumenta Germaniae historica SS, Bd. 13, Hannover, 1881.
  • Benjamin Guerard, Cartular de l'abbaye de Saint-Bertin (662-1176) (von 'Folcuin, Simon et le continuateur de Simon'), 1840, Paris, Collection de Documents inédits sur l'Histoire de France, Serie Premiere. Histoire politique (Collection des cartulaires de France, Bd. 3), 487 S. und François Morand, Anhänge, Paris, 1867, 111 S.
  • Henry de Laplane, Les Abbés de Saint-Bertin, d'Après les Anciens Monuments de ce Monastère, Saint-Omer, de Chanvin fils (et de Fleury-Lemaire), 1854-1855 (2 Bde.) [1].
  • E. Sabbe, La reforme clunisienne dans le comte de Flandre au début du XII siècle, in: Belgische Zeitschrift für Philologie und Geschichte, IX (1936), S. 122-138.