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Slag van Saule
Schlacht von Saule
Element von Livländischer Kreuzzug
das Livländische Konföderation um 1260 mit dem Ort der Schlacht
Datum22. September1236
OrtUnbekannt
ErgebnisSieg der Samogiter
Konfliktparteien
Orden der SchwertbrüderSamogiter
Litauer
Führer und Kommandanten
VolkwinWykintas
Mindaugas
Truppenstärke
3.000 Männer3.000 bis 5.000 Männer
Verlieren
48 bis 60 tote Ritter
Unbekannte Anzahl Fußsoldaten
Unbekannt

Das Schlacht von Saule (Deutsche: Schlacht von Schaulen; lettisch: Saules kauja; litauisch: Saulės mūšis oder Šiaulių mūšis) war eine Schlacht auf 22. September1236 während der Livländischer Kreuzzug. Die Schlacht wurde zwischen den Orden der Schwertbrüder und das heidnische Volk der Samogiter. Der genaue Standort ist unbekannt, lag aber wohl irgendwo zwischen der Gegenwart vecsaule in Lettland und iauliai (Saule) in Litauen.

Anlauf

Im Jahr 1202 wurde der Orden der Schwertbrüder in gegründet Riga die heidnischen Völker in der Ostsee zu bekehren. Um 1230 der Orden unter der Führung des Großmeisters Volkwin einen schlechten Ruf und die Mittel reichten nicht mehr aus. 1236 n.Chr päpstliche Bulle ausgestellt, in dem Papst Gregor IX rief zu einem Kreuzzug gegen die heidnischen Völker im Ostseeraum auf. Volkwin plante, die Küsten der Ostsee zu erkunden und Samogitia erobern. Im Herbst dieses Jahres hatte Volkwin seine Armee zusammengestellt und seinen Feldzug begonnen.

Schlacht

Die Ritter, begleitet von einer großen Zahl einheimischer Truppen, erreichten bald Samogitia und begannen, die Umgebung niederzubrennen. Als die Ritter nach Norden abbogen, trafen sie auf eine große Gruppe von Samogitianern, die entschlossen waren, sie aufzuhalten. Aufgrund einer Meinungsverschiedenheit schlagen die Kreuzfahrer ihr Lager auf, um am nächsten Tag anzugreifen. Am darauffolgenden Morgen marschierte die Armee von Wykintas. Die leichte litauische Kavallerie hatte einen Vorteil gegenüber den schwer gepanzerten Rittern. Im Lager gab es ein regelrechtes Blutbad, bei dem auch Volkwin starb. Ein großer Teil der einheimischen Fußsoldaten desertierte.

Nachwirkungen

Aufgrund des schweren Verlustes des Ordens der Schwertbrüder wurde beschlossen, den Rest des Ordens an die Deutscher Orden. Dies führte zur Gründung der Livländischer Orden, der die Aufgabe der Schwertbrüder übernahm, aber unter der Aufsicht des Deutschen Ordens stehen sollte.