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Slingerglas
Eine Reihe von Sling-Brillen.

EIN Girlande Glas ist ein Trinkglas die aus Kelch, Stiel und Fuß besteht, auch Schiene genannt. Im Stiel eines Pendelglases ist eine Spirale zu sehen. Die große Blüte der Girlandengläser fand zwischen 1750 und 1770 statt.

Ursprung

Pendelgläser werden vor allem in der 2. Hälfte des 18. Jahrhundert. Vor allem im Vereinigtes Königreich eine reiche Vielfalt an Spiraltypen wurde verwendet[1]. Dort wurden die Spiralen in Bleiglas eingesetzt, Glas, das durch den Zusatz von Bleioxid eine große Klarheit aufwies. In den Niederlanden wurden die Spiralen in Sodaglas gelegt, eine Glasart, die weniger klar und glänzend ist. In den Niederlanden ist die Variation der Spiraltypen ebenfalls begrenzter und besteht normalerweise aus einem Docht mit vielen dünnen Spiralen darum herum. Durch den Unterschied in Glasart und Spirale lässt sich auch die Herkunft der Gläser mit einiger Sicherheit feststellen.

das Pendel

Links: Girlande mit Blau und Grün
Rechts: Stiel mit drei Noppen und einem Pendel in Rot, Weiß und Blau

Der Stiel des Glases ist normalerweise glatt, manchmal sind Klumpen vorhanden. Ein Knötchen am Stiel kommt regelmäßig vor, zwei Knötchen deutlich seltener und drei Knötchen sehr selten. Im Inneren des Vorbaus kann eine Luftspirale (Air Twist) oder eine farbige Spirale (Opaker Twist) hergestellt werden.

Luftpendel

Um ein Luftpendel herzustellen, verwendete der Glasbläser eine Reihe von Stahlstiften, die auf einer Spule montiert waren. Damit wurde der heiße Glaskolben am Boden des zukünftigen Kelches angestochen. Beim Wenden wurde dieses Teil zum Kofferraum herausgezogen. Dadurch entstand ein Muster, bei dem die feinen Luftkanäle von links unten nach rechts oben verlaufen[2].

bunte Girlande

Nach 1750 kamen zunächst in England Brillen mit farbiger Spirale in Mode. Das Pendel im Griff bestand aus weißen oder farbigen Glasfäden. Diese verdrillten Glasdrähte wurden in farbloses Glas eingebettet. Die Methode leitet sich direkt von der Methode ab, die von VenezianischGlasbläser verwendet wurde, aber die Technik wird seit der Antike verwendet[3].

Neben den Pendelgläsern, bei denen sich das Pendel im Stiel des Glases befindet, gibt es auch die sogenannten Pseudopendelgläser, bei denen ein Rippenmuster am Stiel des Glases den Eindruck einer Luftspirale erweckt.