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Slow Food
Plakette in einem Restaurant in Santorin, Griechenland

Das Slowfood (langsames Essen) Bewegung setzt der industriellen Produktion von Lebensmitteln die sog Fastfood als Exponent. Sie zielt auf die kulturell oder traditionell Küche und bewahren so die ursprüngliche Verwendung von Pflanzen, Saat, Tiere und landwirtschaftliche Bräuche einer Region. Die Bewegung ist in 1989 gegründet von den Italienern Carlo Petrinic auf einem Kongress in Paris, hat aber mittlerweile mehr als 100.000 Mitglieder in 150 Ländern. Turin wird als Slow-Food-Hauptstadt bezeichnet und die Präsidentin von Slow Food International ist Alice Waters, Inhaberin des Restaurants Chez Panisse in Berkeley, Kalifornien. Das internationale Symbol von Slow Food ist die Schnecke.

Carlo Petrini und Massimo Montanari sind die führenden Persönlichkeiten beim Aufbau von a Universität für Gastronomiewissenschaften, im piemont, die darauf abzielt, das Bewusstsein für gutes Essen verbessern. Diese basiert auf Produkten aus der eigenen Region, und "vergessenes Gemüse" zurück in die Speisekarte.

Kritik und Diskussion

Kritiker der Organisation finden sie elitär, da billigere Methoden der Nahrungsmittelproduktion und -vorbereitung verleumdet werden. Slow Food bestreitet dies jedoch, da lokal produzierte Lebensmittel letztendlich billiger sind, wenn auch die Transportkosten und alle Arten von chemischen Pflanzenschutzmitteln im Preis enthalten sind. Damit ordnet sich die Organisation zwischen den Antiglobalisten, Umweltorganisationen wie Greenpeace und grüne Parteien, die dagegen sind Monokultur und genetisch veränderte Pflanzen.

Jugendnetzwerk

Slow Food hat auch ein internationales Jugendnetzwerk: Slow Food Jugendnetzwerk (SFYN). Die niederländische Filiale davon, SFYN Niederlande, ist eine der aktivsten. SFYN Niederlande setzt sich durch Projekte, Veranstaltungen und Aktionen, eine Akademie und durch die Nutzung ihres Netzwerks für ein gutes, sauberes und faires Lebensmittelsystem für alle ein. Das Netzwerk SFYN Niederlande besteht aus Studenten aller Fachrichtungen, jungen Verbrauchern und Berufseinsteigern wie Landwirten, Gärtnern, Köchen, Fischern und Produzenten. Gemeinsam versuchen sie, Veränderungen im Bereich der Lebensmittelproduktion und des Lebensmittelkonsums herbeizuführen. Früher hieß SFYN Niederlande „Youth Food Movement (YFM)“.

Siehe auch

Externer Link