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Sluizencomplex van Evergem
Die neue Schleuse von Süden mit kleineren Schiffen links, am Kai der alten Schleuse

Es Schleusenkomplex von Evergem besteht aus zwei Schlösser in dem Belgier Gemeinde Evergem. Die Schleusen gewährleisten die Durchfahrt von Binnenschiffen zwischen den Hafen von Gent, das Westerschelde, es Kanal Gent-Brügge und der Ringkanal. Der Löwenanteil der Binnenschifffahrt geht über den Gent-Terneuzen-Kanal, der den Hafen Gent mit der Westerschelde und der Nordsee.

Die Arbeiten für die erste Schleuse in Evergem begannen 1948 mit dem Bau der Genter Ringvaart, die 1969 in Betrieb ging. Zuvor mussten Bootsfahrer die Genter Innenstadt durchqueren. Erschwert wurde diese Durchfahrt durch enge Kurven, vier Schleusen mit Handbedienung und Brücken, die geöffnet werden mussten. Skipper brauchten drei bis vier Tage, um durch Gent zu segeln. Der Bau der 21,6 km langen Ringvaart dauerte zwanzig Jahre. Der Bau von 19 Straßenbrücken und 6 Eisenbahnbrücken war notwendig, um alle Verbindungen aufrechtzuerhalten. Gleichzeitig verbesserte dieser Kanal den Verkehr im Stadtzentrum von Gent, da keine offenen Brücken mehr den Verkehrsfluss blockierten.

Die erste Schleuse, die Westbekesluis, wurde 1965 zusammen mit dem nördlichen Teil der Ringvaart, der nördlicher Abschnitt. Sie ist 16 m breit und 136 m lang. Damals wurde der Bau einer zweiten Schleuse gleicher Größe in Erwägung gezogen. Auf die Schleuse Westbeke wurden im Jahr 2001 32.000 Schiffsbewegungen mit mehr als 13 Millionen Tonnen Fracht durchgeführt. Die zweite Schleuse, die 2009 fertiggestellt wurde, ist für Binnenschiffe bis 4400 Tonnen ausgelegt, die übernommene Klasse für die neue Verbindung Seine-Schelde. Es ist das Tor zu Frankreich. Die Gesamtlänge dieser Schleuse beträgt 293 m und ist damit die größte Schleuse für die Binnenschifffahrt in Belgien. Der Bau der neuen Schleuse umfasste auch den Abbruch bestehender Kaimauern und 680 Pfähle sowie den Bau von 900 m neuen, verankerten Kaimauern.

Das Schloss ist mit drei Paar Schlosstüren mit drei Schiebern ausgestattet, so dass auch mit einem Halbschloss gearbeitet werden kann. Das Schließen der Türen dauert 100 Sekunden und das Öffnen drei Minuten. Die Rutschen müssen auf beiden Seiten der Tür bündig mit dem Wasserstand sein. Die Bedienung erfolgt vom Servicegebäude aus, wo alle Operationen über Computer und Maus mit Hilfe von Farbkamerabildern, Radar-Füllstandsmessern und Schiffssignalerfassung mit LED-Technologie erfolgen.

Der ausgehobene Boden, 230.000 m³, wurde größtenteils für die Realisierung des Naturprojekts verwendet Leeuwenhof zu Betrunken.