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Spintria (Latein: 'männliche Prostituierte') ist der Name von römisch, münzförmig Mosaiksteine von Bronze- oder Messing-, aus dem ersten Jahrhundert n. Chr. Einerseits finden sich Bilder von etwa fünfzehn verschiedenen Bildformen, die ein Repertoire vonoire Kopulation- und Fellatio-Szenen, auf der anderen Seite Nummern von I bis XVI, gelegentlich auch XVII und XXV.
In der Wissenschaft herrscht Uneinigkeit über die Bedeutung dieser mysteriösen Zeichen. Durch die Darstellung von Sexualszenen und Fliegen Phallusse wird oft mit dem Prostitutionsumfeld in Verbindung gebracht. Vor den Zahlen II, IIII und VIII findet man manchmal a ein Auf. Es wird angenommen, dass die Zahlen einen äquivalenten Wert in . haben Asche angeben, mit dem die ein kann erklärt werden. Die Zahl XVI wäre dann mit 16 Wellen passen, entweder eins Denar. Unseres Wissens entsprechen diese Beträge in etwa den normalen Raten Prostituierte; eine 'Tat' scheint 2-8 Äxte gekostet zu haben.
In der wissenschaftlichen Forschung wird dies interpretiert Spinnen-Triade auf veschiedenen Wegen. Sie werden wie Token, Bordelltickets, Theater- und Lebensmittelmünzen, Spielmarken, Garderobenmarken, aber auch als Verleumdung des römischen Kaisers Tiberius gesehen.
Siehe auch
Antike Quellen
Verweise
- B. Simonetta - R. RivaLe tessere erotiche romane (spintriae). Quando ed a che scopo sono state coniate, Lugano, 1981
- C. L. Murison, Tiberius, Vitellius und die Spinnen-Triade, im Das Bulletin für Alte Geschichte 1 (1987), pp. 97–99.
- L. Jacobelli, Spintriae e ritratti Giulio-Claudii, ich, Mailand, 2000
- Geoffrey Fishburn, ist das ein spintrie in der Tasche, oder freut es dich nur, mich zu sehen? (2007)
| römische Währung |
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