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EIN Stadtschloss ist ein (befestigtes) Steinhaus einer wohlhabenden oder adeligen Familie, die innerhalb der Stadtmauern einer mittelalterlichen Stadt. Bekannt sind die Burgen der Stadt Utrecht. Diese sollten jedoch nie einer Belagerung standhalten. Das burg- oder turmartige Erscheinungsbild resultierte vor allem aus Statusüberlegungen. Ein extremes Beispiel findet sich in der Toskanisch Platz San Gimignano.
Beispiele
Beispiele für Stadtschlösser mit (hauptsächlich) Wohnfunktion sind:
- Das Rittersaal im Den Haag
- Oudaen, Fresenburch, Großer Blankenburgh und andere Stadtschlösser in Utrecht
- Schloss Elburg
- Maarten van Rossumhuishuis im Lachshummel
- Verschiedene Überreste mittelalterlicher Torhäuser und Wohntürme im Maastricht
- Stadtschloss Gruuthuse im Brügge
- Mittelalterliche Wohntürme in Köln, Trier, Regensburg, Bologna und San Gimignano
Oudaen, Utrecht

Gruuthuse, Brügge
Frankenturm, Trier

San Gimignano
Konzeptionelle Verwirrung
Einige Autoren verwenden das Wort „Stadtburg“ auch, um sich auf tatsächliche Burgen zu beziehen, die einen integralen Bestandteil der Verteidigung einer Stadt bildeten. Ein Beispiel hierfür ist das von N. Arts und anderen beschriebene Schloss Eindhoven. Eine solche Definition sei "legitim, aber sie widerspricht völlig der allgemein anerkannten Definition".[1]
Siehe auch
Hinweis
- ↑Hans L. Janssen, Buchbesprechung in het Bulletin der Königlich Niederländischen Antiquitätenvereinigung von N. Arts, Schloss Eindhoven. Fragment über Google Books