WikiDer > Stephan Weidauer
Stephan Weidauer (Stuttgart, 1951) ist ein Zeitgenosse DeutscheKomponist, Musikpädagoge, Musikwissenschaftler, Dirigent und Fagottist.
Lebenszyklus
Weidauer erhielt bereits während seiner Ausbildung an der Eberhard-Ludwigs-Gymnasium in Stuttgart auch Fagottunterricht bei Walter Schilpp, Klavier bei Marianne Schmidhäuser und Dirigieren bei Hanns Grischkat. Im Alter von 15 Jahren dirigierte er ein kleines Kammerorchester.
Er studierte an der Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart im Stuttgart Fagott um Hermann Herder und Frits Wolken sowie zu den Eberhard Karls Universität zu Tübingen Musikwissenschaft. Weidauer hat auch an Dirigierkursen bei cursussen teilgenommen Alfred Reed, Richard Seltsam und Heinz Friesen.
Weidauer war Fagottist bei der damaligen Armeemusikkorps 10 zu Ulm und gab mit diesem Orchester während der Olympische Sommerspiele 1972 zu München.
Er sammelte Erfahrungen als Musiker im Orchester der Theater Ulm (1975-1977) und wurde anschließend Solofagottist an der Saarländisches Staatstheater zu Saarbrücken. Als Solist und Kammermusiker unternahm er Konzertreisen durch Europa, Ägypten, Georgia, Südkorea, Japan und in den Jahren 2006 und 2007 an die Volksrepublik China.
Als Dirigent wurde er mit der Stadtorchester 1865 "Harmonie" St. Wendel. Er war unter anderem Gastdirigent während der 3. Seoul Concert Band Festival 1997 und mehrfacher Studienleiter für Holzbläser an der Blaserphilharmonie Südwest und 2005 und 2006 bei der Landesjugendblasorchester Rheinland-Pfalz.
Seit 1987 unterrichtet er Fagott an der Hochschule für Musik Saar sowie an der Musikschule Saarbrücken. Außerdem ist er Gastdozent an der Hochschule für Musik Trossingen im Trossingen, zum Nordkolleg Rendsburg, zum Royal Conservatory of Music Birmingham Music im Birmingham (England), zum Estnische Internationale Akademie, zum Musikkonservatorium Luxemburg und an den chinesischen Konservatorien te Peking, Shenyang, Shanghai, Xi'an, Chengdu, Changchun, Chongqing und Ürumqi.
Von 1993 bis 2003 war er Vorsitzender des International Double Reed Society (IDRS) Deutschland e.V..
Neben Bearbeitungen klassischer Werke (Georg Junge: Ein fideler Geselle, für Fagott und kleines Blasorchester [1994]; George Junge: Fantasie über "Im tiefen Keller", für Fagott und Blasorchester [1997]; Franz Lehar: "Dein ist mein ganzes Herz" aus der Operette "Land des Lächelns", für Tenor und Blasorchester [1997]; Giacomo Puccini: "Un bel dí vedremo" aus der Oper "Schmetterling", für Sopran und Blasorchester [2002]; Sergej Prokofjew: März aus "Die Liebe zu den drei Orangen", für Blasorchester [2002]; Klaus Doldinger: TatortTitelmelodie aus der Fernsehserie für Blasorchester [2003]; Josef Gabriel Rheinberger: Marcia Religiosa, für Blasorchester [2007]; Enrique Soro Barriga: "Queca" Nr.3 aus "Aires Cilenos", für Blasorchester [2008]) schrieb er auch eigene Werke für Blasorchester.
Externe Links
- (das) Offizielle Website
- (das) Biografie[toter Link]