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Stephanos Lekapenos
Stephanos
? - nach 945
Stephanos Lekapenos
Mitkaiser von Byzanz
Zeitspanne924-945
VorgängerRomanos I
NachfolgerKonstantin VII
Zusammen mitRomanos I, Konstantin VII, Christophoros, Konstantin (VIII)
VaterRomanos I Lekapenos
MutterTheodora
Dynastieundichte Affen

Stephanos Lekapenos (tatsächlich Lakapenos; griechisch: Στέφανος Λακαπήνος) (? - nach 945) war Mitkaiser von . von 924 bis 945 Byzanz.

Leben

Stephanos war der zweite Sohn von Romanos I Lekapenos, der 919 neben dem rechtmäßigen Herrscher zum Mitkaiser wurde Konstantin VII. Porphyrogenetos und trat 921 seinen Platz als „Oberkaiser“ ein. Romanos rief seinen ältesten Sohn im selben Jahr an Christophoros († 931) als Mitkaiser. Drei Jahre später fiel diese Ehre auch Stephanos und seinem jüngeren Bruder zu Konstantin (VIII) drehen.

Stephanos und Konstantin waren berüchtigt für ihren moralischen Verfall, ihre Käuflichkeit und ihre Neigung zu Intrigen. 943 verschworen sie sich gegen den General Johannes Kourkouas und sie schafften es, seine Tochter Euphrosyne daran zu hindern, Romanos' Enkel - den Sohn von Konstantin VII - Romanos zu heiraten. Ein Jahr später ersetzten sie den wichtigsten General des Jahrhunderts, Romanos, von einem inkompetenten Verwandten, einem gewissen Pantherios.[1]

Romanos Lekapenos, bei dem die Jahre zu zählen begannen, wurde zunehmend von seinen Söhnen beeinflusst. In seinem Testament erklärte er jedoch ausdrücklich, dass Konstantin Porphyrogennetos nach seinem Tod den höchsten Rang im Reich bekleiden würde. Die Brüder, die von Konstantin VII. wenig Gutes erwarten konnten, zwangen daher ihren kränkelnden Vater 944 in ein Kloster. Allerdings hatten sie die Situation falsch eingeschätzt: Bei ihrer Rückkehr nach Konstantinopel das Volk verlangte für den rechtmäßigen Kaiser Konstantin VII. den höchsten Rang. Stephanos und Konstantin mussten dies akzeptieren, wurden aber 945 wegen Verschwörung gegen Konstantin VII. festgenommen und ins Kloster auf der Insel gebracht protisch verbannt, wo auch immer ihr Vater lebte. Später wurde Stephanos auf die Insel verlegt Prokonnesos, dann zu Rhodos und endlich zu Lesbos.[1] Sein Sohn Romanos war Eunuch und wurde nach dem Fall der Lekapenen sebastophoros.[2]

Quellen

  1. einb(das) Norwich, John Julius (1993) Byzanz. Der Aufstieg des oströmischen Reiches. Econ Verlag. Zitiert am www.manfred-hiebl.de/mittelalter-genealogie
  2. Lexikon des Mittelalters. Reifen V. Zitiert am www.manfred-hiebl.de/mittelalter-genealogie