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Eines der großen Probleme mit Stereofotografie ist der bearbeiten.
Ein Stereofoto besteht aus zwei nahezu identischen Fotos. Diese müssen mit beiden Augen betrachtet werden und exakt gleich hoch sein. Außerdem sollte die seitliche Abweichung nicht zu groß sein.
Die meisten Stereofotografen machen Folien. Sie sind eingerahmt in zwei regelmäßige Diarahmen (Außenmaß 50 x 50 mm) oder ein standardisiertes Stereofenster (41 x 101 mm).
Methode
Bei der Montage werden die Fenster auf eine Leuchtkasten und dann die beiden Filmstücke. In die Oberseite des Leuchtkastens sind mehrere horizontale Linien eingeritzt. Der Fotograf vergleicht die homologen Punkte der Aufnahme mit einer Lupe und verschiebt die Filmstücke, bis sie genau richtig sind.
Um ein unbeabsichtigtes Verschieben der Folienstücke zu verhindern, werden sie mit Klammern gesichert.
Eine fortgeschrittene Montagemethode erfolgt mit Projektion. Die Bilder des Leuchtkastens werden übereinander projiziert. Durch eine Schmetterling rotierend, was die beiden Statuen abwechselnd verdeckt, fallen kleinste Abweichungen sofort auf.
Insbesondere Rotationsfehler sollten vermieden werden. Wenn links und rechts keine Höhenunterschiede vorhanden sind, gibt es in der Regel keine Rotationsfehler.
Seitliche Abweichungen sind erlaubt - sie sind sogar die Essenz von Stereo. Es ist zu beachten, dass die seitliche Abweichung der homologen Punkte im Bild größer ist als die des Scheinfensters (das Scheinfenster ist der Rahmen des Diarahmens).
Aufgrund der Notwendigkeit, die Bilder in der richtigen Ausrichtung zu platzieren, ist es unvermeidlich, dass Bildmaterial am Rand verloren geht. Es kann sogar vorkommen, dass der Rahmen im Diarahmen zu groß ist, sodass man auf einen kleineren Rahmen zurückgreifen muss. Zum Glück gibt es Hersteller, die viele verschiedene Fenster auf den Markt bringen.
drehen
Ein gutes Stereofoto sollte mit beiden Objektiven auf gleicher Höhe aufgenommen werden. Mit anderen Worten, die Stereokamera muss horizontal gehalten werden. (Tatsächlich ist es im Gegensatz zur Monofotografie nicht möglich, vertikale Fotos zu machen.) Theoretisch können Stereofotos einen schiefen Horizont nicht begradigen.
Fertig
Wenn die Folienstücke richtig positioniert sind, werden sie mit einem Klebebandstreifen befestigt, danach können die Fenster geschlossen werden.
Dann werden die Fenster codiert. Die Codierung ist standardisiert. Die Folien werden so platziert, dass das Bild aufrecht und nicht gespiegelt ist. Bei getrennten Paaren wird auf der linken Folie unten links ein roter Punkt und auf der rechten Folie unten links ein grüner Punkt platziert. Verbundene Paare erhalten unten links einen roten Punkt. Dias landen immer verkehrt herum im Projektor, daher erscheinen bei der Projektion die Punkte oben rechts.
Digitale Stereofotografie
Das Aufkommen von Digitalkameras hat diese Arbeitsweise komplett verändert. Heute gibt es Computerprogramme wie Stereo Photo Maker und der Deutsche cosima mit dem die Montage auf dem Computerbildschirm erfolgt.