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Studentenwerk Neue Studenteneinheit Maastricht (NSEM, aussprechen ensem) vertrat von 1979 bis 2006 die Interessen der Studierenden in Maastricht und war Mitglied der Nationales Studentenwerk (LSVb).
Geschichte
Das Studentenwerk NSEM wurde offiziell am 3. März 1982 gegründet, nahm aber bereits 1979 als Wahlverein an den Wahlen zum Hochschulrat und Fakultätsrat der Universität Maastricht.
NSEM-Studierende sind seit der Gründung der Universität eng an der Umsetzung von Verbesserungen in der Bildung beteiligt (Problembasiertes Lernen).
Die NSEM machte sich 1981 einen Namen, als sie sich gegen die Ankunft des Universitätskrankenhauses in Maastricht wandte. Studenten des NSEM erstellten einen alternativen Plan für ein Krankenhaus, das an die bestehenden Gesundheitszentren in der Region angeschlossen werden sollte. Architekturstudenten aus Delft erstellte Entwurfsskizzen für die Gebäude. Der Plan wurde den Ministerien für Bildung und Gesundheit, den Mitgliedern des Repräsentantenhauses und dem Nationalen Krankenversicherungsrat übermittelt und stieß auf einige Sympathien. Als Befürworter des Universitätsklinikums davon erfuhren, stellten sie einen Misstrauensantrag gegen den Vorsitzenden des Universitätsrats (NSEM'er Richard Starmans). Im Januar 1982 traten daher alle Räte der NSEM aus dem Universitätsrat aus.
Im Laufe der achtziger Jahre entwickelte sich NSEM zu einer politischen Union. Studierende des NSEM waren an der Erstellung des Nationales Studentenwerk. Es wurden Solidaritätskomitees gegründet, zum Beispiel für Nicaragua. Im November 1988 beteiligte sich NSEM an einer Demonstration gegen den Bildungsminister Wim Deetman wo das Hotel, in dem er sich traf, mehrere Stunden lang von mehr als zweihundert Studenten umzingelt war, so dass er nicht gehen konnte.
In den 1990er Jahren war NSEM hauptsächlich an der Ratsarbeit beteiligt und es wurden Pläne für eine bessere Bibliothek, die Einführung von IKT im Bildungswesen und eine bessere Beteiligung der Studierenden entwickelt.
Zusammenschluss
Am 1. September 2006 fusionierte die NSEM mit der Limburger Studentenschaft (LSU) unter der Leitung von LSU-Präsident Tom Vroemen und NSEM-Sekretär Philip Kerbusch zur Gründung der 1. Limburger Studentenwerk (eLSU). eLSU war damit die erste Studentenvereinigung in den Niederlanden, die eine ganze Provinz betreute, darunter die Universität Maastricht, Fontys Hogescholen und die Hogeschool Zuyd. Nach diesem Zusammenschluss sollte die NSEM als Fraktion im Universitätsrat und in den Fakultätsräten der UM bestehen bleiben. Diese Fraktion würde dann Teil der eLSU sein. Diese Fraktion konnte sich jedoch bei den Hochschulratswahlen 2008/2009 keinen Sitz sichern und nahm anschließend nicht an den Wahlen an der UM teil.