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Tannoy, Dynaudio, Genelec, K H
EIN Studiomonitor oder kurz Monitor ist ein besonderer Typ Lautsprecher das in Tonstudios wird verwendet, um zu hören, was aufgenommen wird oder gemischt wird. Da drüben Stereo das gängigste Format ist, werden häufig zwei Monitore verwendet.
Typen
Es kann unterschieden werden zwischen Nahfeldmonitore (z.B. Genelec 8040), die recht klein sind und meist auf oder direkt hinter dem Mischpult platziert werden, Mittelfeldmonitore (zB Adam S3-A) hinter dem Mischpult stehend (1,5 bis 2 Meter vom Hörer entfernt) und Fernfeld oder Hauptmonitore (zB Westlake SM-1), die normalerweise in die Wände des Regieraums des Studios eingebaut werden.
Traditionell wurde in Studios das sogenannte Fernfeld-Monitoring verwendet. Wichtig ist hier die Akustik des Studios (Schallreflexionen an Wänden/Boden/Decke). Um Rückwandreflexionen (und frequenzabhängige Dämpfung oder Vibrationen des Schalls) zu reduzieren, werden oft Fernfeldmonitore in die Wand eingebaut. Nahfeldmonitore werden heute immer beliebter. Dies ist auf die wachsende Bedeutung (und den Marktanteil) kleiner Heimstudios zurückzuführen. Diese Nahfeldmonitore befinden sich in der Nähe des Toningenieurs, sodass Direktschall stärker ist als Reflexionen. Der Vorteil der Nahfeldüberwachung besteht darin, dass die akustische Anpassung des Raumes nicht so aufwendig und teuer sein muss.
Studiomonitore wurden ursprünglich zum Mischen und Produzieren von Musik in Studios und für Sendezwecke wie Rundfunkstudios und Fernsehregieräume entwickelt. Auch heute noch sind Studiomonitore für diese anspruchsvollen Umgebungen ausgelegt.
Aber auch viele Liebhaber des hochwertigen Musikhörens haben die Studiomonitore für sich entdeckt. Viele Musiker, Produzenten, Musikliebhaber und DJs verwenden Studiomonitore, um ihre Lieblingsmusik zu hören. Bei aktiven Monitoren können Sie direkt eine Tonquelle wie Laptop, MP3-Player oder einen hochwertigen Audiokonverter von beispielsweise Apogee oder Focusrite anschließen.
Flacher Frequenzgang vs. Höhlenbox
- Ziel ist es in der Regel, das angebotene Audiomaterial möglichst genau wiederzugeben. Dies erfordert einen möglichst flachen Frequenzgang. Idealerweise sollte mindestens das gesamte hörbare Spektrum abgedeckt werden, das von 20 Hz bis 20kHz.
- Eine flache Charakteristik ist jedoch in vielen Benutzeraudioanwendungen nicht vorhanden. Wenn der Tontechniker genügend Erfahrung mit seinem eigenen System hat und weiß, wie es sich auf gängige Audiosysteme „übersetzt“, muss ein Studiomonitor nicht unbedingt eine flache Charakteristik haben. Im Hinblick auf die Übertragbarkeit eines Mixes auf andere Lautsprechersysteme (oft mit weniger guten Spezifikationen) ist der aktuelle Trend zur Verwendung von portablem Mono-Audio (Telefone mit Internetnutzung oder eingebaute MP3-Player) eine relevante Entwicklung. Ein Mix muss heute auf den unterschiedlichsten Medien gut klingen.
- Tiefe Frequenzen sind nur mit ausreichend großen Lautsprecherabmessungen erreichbar. Mit professionellen Fernfeldmonitoren für den Wandeinbau ist eine große Größe kein Problem. Daher hat dieser Monitortyp oft eine gute Wiedergabe im unteren Bereich.
- Um bei geringen Abmessungen und Baukosten eine ausreichende Lautstärke bei tiefen Frequenzen zu erreichen, verfügen viele Nahfeld-Studiomonitore über Bassreflexöffnungen. Diese haben den Nachteil, dass die Wiedergabe stark rhythmischer und sich schnell wiederholender Figuren in Bassstimmen nicht korrekt ist. Dies liegt an der Trägheit und Phasenverschiebung, die die Resonanz in diesem Frequenzbereich verursacht (nach Transienten dauert es manchmal Dutzende von Millisekunden, bis die Lautstärke dem angebotenen Signal entspricht, und nachdem das Signal verschwunden ist, gibt es einen kurzen Nachhall im Lautsprecher für tiefe Töne).
- Aus diesem Grund ist eine ganz andere Art von Monitor beliebt, die im Slang "Höhlenboxen" genannt wird (was so viel wie schreckliche Lautsprecher bedeutet). Der Yamaha NS-10 (mit charakteristischer weißer Membran) und der Auratone 5c (kleine würfelförmige Box mit nur einem Lautsprecher darin) sind die Klassiker. Ein Großteil des Poprepertoires der 1970er Jahre wurde mit diesen beiden Typen produziert. Diese Lautsprecher haben keine Bassreflexöffnungen und daher eine schnelle Ansprache. Der Frequenzgang ist nicht ideal flach, sondern eher wie bei den Lautsprechern der Nutzer (meist auch nicht ideal flach). Diese Lautsprecher wurden daher nicht als Studiomonitor entwickelt, sondern aus dem Wohnzimmer-HiFi (NS-10) abgeleitet und für Beschallungsanlagen (Auratone 5C) entwickelt. Durch eine Kombination aus Frequenzgang mit Betonung der Zwischenfrequenzen und dem sehr schnellen Ansprechverhalten nach Transienten (1 bis 2 ms) ist die Wiedergabe sehr transparent. Im Studio hat dies eine wichtige Anwendung beim Abmischen der (immer schwierigen) Mitten (oft Gesang in Kombination mit mehreren Instrumenten).
- Eine viel gehörte Philosophie über Cavity-Boxen ist, dass alle Eigenschaften, die eine Lautsprecherbox "schlecht" machen, darin enthalten sind (übermäßige Mitten und schlechte Wiedergabe im unteren Bereich). Wenn der Mix auf diesen Lautsprechern gut klingt, sollte er auf allen Lautsprechern gut klingen. Die Realität ist etwas nuancierter; die spezifischen Qualitäten sind hauptsächlich auf das Fehlen von Bassreflexöffnungen und die sehr schnelle Reaktion auf Lautstärkeänderungen des angebotenen Signals zurückzuführen. Übrigens haben auch professionelle Mittelfeld- und Fernfeldmonitore keine Bassreflexöffnungen und damit auch Transientenqualität.
Das Einschwingverhalten eines Monitors kann gemessen und im sogenannten Wasserfalldiagramm dargestellt werden. Dies ist eine 3D-Grafik der Lautstärkereduzierung unmittelbar nach dem Ausschalten des angebotenen Signals (normalerweise ein Rauschen). Dieses Volumen ist als Funktion sowohl der Frequenz als auch der Zeit aufgetragen. Dies ist neben dem Frequenzgang ein wichtiger Indikator für die Qualitäten eines Studiomonitors.
Im Allgemeinen verwenden professionelle Studios eine Kombination von Systemen, von denen jedes seinen eigenen Zweck hat: Nahfeld zum Erstellen eines Mixes, Fernfeld zum Überprüfen des Stereobilds und der Frequenzbalance und möglicherweise Caveboxen zur Steuerung bestimmter Aspekte des Mixes. In allen Fällen ist es wichtig, dass sich der Tontechniker mit dem Klang der Anlage vertraut macht, z.B. indem man bekannte Lieder spielt.
Aktiv passiv
Bevor ein Tonsignal hörbar gemacht werden kann, muss das Signal zunächst verstärkt werden. Es gibt einen Unterschied zwischen aktiven und passiven Monitoren.
- In einem aktiv Neben dem/den Lautsprecher(n) hat der Monitor auch einen Verstärker eingebaut. Ein solcher Monitor muss an die Netz. Typischerweise akzeptiert ein aktiver Monitor ein relativ schwaches "Line-Level"-Line-Signal. Dadurch wird kein zusätzlicher Verstärker benötigt. Im Mehrwegesystem kann jeder Lautsprecher (Tieftöner, Hochtöner) normalerweise einen eigenen Verstärker.
- Für den Betrieb von a passiv Monitor erfordert einen externen Verstärker. Wichtig ist, dass der Verstärker auch 100% neutral ist und leistungsmäßig zum Monitorset passt.