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Susan Daniel (Brüssel, 1918 - Uccle, 15. November2007) war ein lesbisch Aktivist, der die Grundlage des ersten war LGBT-Gruppierungen in Belgien. Ihr richtiger Name war Suzanne De Pues. Sie hat ihr Pseudonym von der FranzösischDarstellerinDanielle Darrieux, eines ihrer Idole.
Biografie
In den 1930er Jahren trat Daniel in die Brüsseler Schwulengemeinschaft ein, wo sie nach und nach eine Anführerin wurde. Im 1953 habe sie aufgenommen Amsterdam Teilnahme an einem Kongress der Internationales Komitee für sexuelle Gleichstellung (ICSE). Von der Atmosphäre überwältigt, entschied sich Daniel für eine Schwulengruppe analog der NiederländischKultur- und Erholungszentrum (COC) in Belgien, was es damals noch nicht gab.
Ende des gleichen Jahres wurde es Kulturzentrum Belgien (CCB) gegründet. Der Name bezog sich bewusst nicht auf das LGBT-Thema, um die Gesellschaft nicht zu schockieren. Die Initiative hielt jedoch nicht lange. Das liegt unter anderem daran, dass Daniel die einzige Frau im Vorstand war und sich für eine andere Initiative einsetzte als die Männer. Die Unterrepräsentation von Frauen ist in der belgischen LGB-Bewegung nach wie vor ein heikles Problem. International ist es einzigartig, dass die Bewegung in Belgien eine Frau als Vorreiterin hatte, während es in anderen Ländern fast immer Männer waren.
Daniel verschwand nach der Pause mit dem CCB aus dem Rampenlicht, bis in 1996 ein schwulenarchiv wurde von Grund auf neu aufgebaut. Das Archiv wurde als Hommage benannt Stiftung Susan Daniel. Daniel fühlte sich dadurch sehr geehrt und hat das Funktionieren des Fonds bis zu ihrem Tod im November 2007 stets aufmerksam verfolgt.
Susan Danielbrug
Im Juli 2019 beschlossen die Brüssel Bevölkerung in einer Volksabstimmung neue Brücke über die Antwerpen-Brüssel-Charleroi-Kanal nach Suzan Daniel benannt werden.[1]
Externer Link
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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| Bibliographische Informationen |
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Virtuelle internationale Normdatei:22149180 |