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Sycofant

Schmeichler (Altgriechisch: Συκοφάντης / Sykophántês) war in der Antike Griechenland, und vor allem im alten Athen, der (eher spöttische) Name für eine Person, die das Recht eines Athener Bürgers missbraucht hat, einen Mitbürger zu verklagen, um sich zu bereichern oder persönliche oder politische Gegner zu entwaffnen.

Das athenische Gesetz sah weder Staatsanwälte noch Kriminalbeamte vor. Solo verfügt, dass jeder Bürger einen Täter strafrechtlich verfolgen und vor Gericht bringen kann. Die finanziellen Vorteile waren teilweise erheblich: Der Staatsanwalt konnte im Falle einer Verurteilung einen Teil der verhängten Geldbuße einfordern. Ungefähr in der Mitte des 5. Jahrhundert v. das bis dahin hervorragend funktionierende System entpuppte sich als Missbrauchsquelle. Einige unappetitliche Elemente machten das Schnüffeln zu einem lukrativen Beruf: Das waren die Schmeichler. Einer der schlimmsten Exzesse dieses Missbrauchs war der Erpressung durch Androhung einer falschen Anklage. Weil im demokratischen Athen der Ausgang eines Prozesses nie mit Sicherheit vorhergesagt werden konnte, würden viele lieber das geforderte Geld bezahlen, als sich dem Risiko einer rechtlichen Verfolgung auszusetzen. Da vor allem wohlhabende Bürger den Schmeichlern zum Opfer fielen, sorgten ihre Praktiken in den Kreisen der antidemokratischen, oligarchisch Opposition. Während der Diktatur der Dreißig eine Reihe berüchtigter Schmeichler wurden daher hingerichtet.

Das griechische Wort συκοφάντης bedeutet wörtlich Feigenanzeiger. Für dieses Wort gibt es zwei Erklärungen. In der Antike hieß es, dass es sich um verräterische Anzeichen des Feigenschmuggels handelte. Der Export attischer Feigen (griechisch συκή) wäre für eine Weile verboten gewesen. Als sich herausstellte, dass Schmuggler große Mengen Feigen illegal über die Grenze transportierten, wurden Wachposten abgeschoben, um dem entgegenzuwirken. Es ist jedoch fraglich, ob dieses Verbot existierte und wahrscheinlicher ist, dass das Wort sich auf eine andere Weise auf das Enthüllen und Enthüllen bezieht: Es bezieht sich auf ein obszön und beleidigende Geste bekannt als Feige oder Feigenhand, bei dem der Daumen zwischen Zeige- und Mittelfinger gelegt wird. Die Feige stellt hier die weiblichen Genitalien dar.[1][2]

In dem Römisches Reich der Missbrauch kehrte zurück, besonders in der Kaiserzeit. Ein solcher Ankläger zu seinem eigenen Vorteil wurde dort als bezeichnet Delator.

Zweite Bedeutung

Sycofant ist auch ein Name für jemanden, der seine Vorgesetzten mit schmeichelhaften Worten überfrachtet. Dies ist die Hauptbedeutung im Englischen. In modernerer Sprache wird eine solche Person Strooplikker, Zupfer, Fersenlecker oder Arschküsser genannt.