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Symbian

Symbian war eine Partnerschaft, in der Nokia, Ericsson, Panasonic und Samsung vertreten waren. Motorola und Psion waren ursprünglich ebenfalls Teil dieser Partnerschaft, verließen diese aber im Oktober 2003 bzw. Februar 2004. Größter Anteilseigner des Konsortiums war Nokia: Dieses Unternehmen besaß 47,9 Prozent der Anteile. Im Jahr 2010 gab Nokia bekannt, dass nach Ericsson, Samsung und eine Reihe anderer Unternehmen verließen die Symbian-Stiftung, würden die Entwicklung übernehmen. Die Symbian Foundation würde sich nur mit der Lizenzierung befassen.[1]

Symbian entwickelt ein SmartphoneBetriebssystem und verkauft es unter Lizenz an Telefonhersteller.Das Symbian-Betriebssystem basiert auf der ehemaligen EPOC-Plattform von Psion. Bekannt ist dieses Unternehmen vor allem für die Taschencomputer mit Tastatur (sogenanntes Clamshell-Modell), die das Unternehmen bis Mitte 2001 vermarktete. Danach konzentrierte sich Psion ganz auf den Business-Markt und produziert heute unter dem Markennamen Psion Teklogix hauptsächlich robuste Handheld-Computer für die Industrie.

Bis 2011 gemacht Nokia als einziger großer Hersteller noch mit Symbian telefoniert (früher unter anderem Sony Ericsson, Siemens und Samsung Symbian-Geräte auf dem Markt). Zu den Modellen, die diese Plattform verwenden, gehören Telefone der N- und E-Serie.Auf dem Nokia Capital Market Day am 11. Februar 2011 kündigte Nokia-CEO Stephen Elop an, dass Nokia Windows Phone 7 als primäres Betriebssystem für Mobiltelefone einführen wird. Symbian wird - für seine Topmodelle - auslaufen.[2]

Konkurrierende Betriebssysteme für Smartphones sind ApfeliOS, Blackberry-Betriebssystem, MicrosoftWindows Mobil/Windows Phone 7, Android, maemo und PalmOS.

Siehe auch