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TVEL (Russisch: ТВЭЛ) ist ein 1996 gegründetes Unternehmen Russisch Nuklearverarbeitungsunternehmen mit Sitz in Moskau. Bis 2007 war es eine der Betreibergesellschaften von Atomenergoprom, zog aber in diesem Jahr nach Rosatom. Der Vorstandsvorsitzende ist Olenin Yury Alexandrovich.
Geschäftstätigkeiten
TVEL beschäftigt sich hauptsächlich mit der Gewinnung, Herstellung und Wiederaufbereitung von Kernbrennstoff zum Erzeugen Elektrizität und zu Forschungszwecken.
Uranerz besteht aus zwei Isotopen: Uran-235 (0,7%) und Uran-238 (99,3%). Ein Kernkraftwerk verwendet Brennstoff, der etwa 4% des Isotops Uran-235 enthält. Zur Anreicherung von Uran verwendet das Unternehmen Ultrazentrifugentechnologie. Nachdem das Erz abgebaut wurde, ist es gebunden an Fluor und entsteht Uranhexafluorid, eine solide. Nach dem Erhitzen wird Uranhexafluorid gasförmig und dieses Gas wird den Ultrazentrifugen zugeführt. Hier wird das Uranhexafluorid mit dem schwereren Uran-238 an die Wand der Zentrifuge geschleudert und dort abgezapft: das ist abgereichertes Uranhexafluorid. Das Uranhexafluorid mit dem leichteren Uran-235 bleibt eher in der Mitte und wird dort angezapft. Dies ist die angereicherte Fraktion. Beide Fraktionen werden in Stahlzylindern gesammelt und abgekühlt, bis das Uranhexafluorid wieder fest wird.
TVEL ist weltweit ein wichtiger Akteur im Bereich Kernbrennstoffe. Es war 2015 nach den Franzosen Arevac und Westinghouse, Teil der japanisch Unternehmen Toshiba, die dritte Partei mit einem weltweiten Marktanteil ab 17%.[1] Bei der Wiederaufarbeitung von Uran ist TVEL mit einem Marktanteil von 36 % der größte Player mit den Niederlanden STUNDEN an zweiter Stelle mit einem Anteil von 30%.[1]
2014 war TVEL der einzige Lieferant von Kernbrennstoffen nach Russland, Ungarn, Slowakei, Tschechien, Bulgarien, Ukraine und Armenien.[1] Es lieferte auch die Hälfte aller benötigten Kernbrennstoffmarken Finnland und hatte einen bescheideneren Anteil an Lieferungen an die Volksrepublik China und Indien.[1] Es versorgte 78 Reaktoren in 15 Ländern und etwa 30 Forschungsreaktoren mit Brennstoff.
Das Einnahmen im Jahr 2014 belief sich auf ca. RUR 138 Milliarden und erzielte einen Gewinn von 21 Milliarden RUR.[1] Im Jahr 2005 betrug der Umsatz noch 30 Milliarden Rubel.
Externe Links
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