WikiDer > Zahnarztangst

Tandartsangst

Zahnarztangst, Zahnarztangst[1], Zahnarztphobie[2], Dentophobie oder Odontophobie[3][4][1] ist ein Angst zu gehen Zahnarzt und/oder sich einer zahnärztlichen Behandlung unterziehen.[3][4] Der Begriff Odontophobie wird auch verwendet, um „Angst vor den Zähnen“ zu bedeuten.[4]

Verschiedene Studien haben gezeigt, dass 80% der Niederländer während einer Behandlung beim Zahnarzt manchmal Angst haben.[Quelle?] Trotzdem gehen die meisten Menschen alle (sechs) Jahre zur Kontrolle, aber in den Niederlanden gibt es schätzungsweise zwischen 500.000 und 800.000 Menschen, die große Angst vor dem Zahnarzt haben.

Sie sind jung und alt, in allen sozialen Schichten und sowohl niedrig als auch hoch gebildet. Viele der Menschen, die große Angst vor dem Zahnarzt haben, gehen gar nicht mehr zum Zahnarzt. Sie finden alle möglichen Ausreden, um nicht zu gehen.

Ursprung

Es gibt grob drei Wege, sogenannte „Angstwege“, nach denen Angst vor einer zahnärztlichen Behandlung entstehen kann. Der erste Weg beinhaltet eigene (negative) Erfahrungen, oft in der Kindheit. Dies sind in der Regel zahnärztliche Erfahrungen, aber auch medizinische und andere Erfahrungen können dazu beitragen. Als Ursache wird oft der Schulzahnarzt genannt. Auch schmerzhafte oder negative Erfahrungen mit einem Zahnarzt in der (jüngsten) Vergangenheit können Angst auslösen, ebenso wie das Gefühl, die Kontrolle zu verlieren.

Der zweite Weg ist das sogenannte Modelling, bei dem ein Kind die Signale eines ängstlichen Elternteils aufnimmt. Wenn ein Kind sieht, dass seine Mutter in einer bestimmten Situation plötzlich ängstlich wird, übernimmt das Kind manchmal.

Die dritte Kategorie besteht aus negativen Informationen aus anderen Quellen. Beispiele sind erschreckende Geschichten von Familie, Freunden oder in Zeitungen/Magazinen. Man vergisst oft, dass die besonderen (und daher oft sehr unangenehmen) Erlebnisse viel interessanter zu erzählen sind und daher häufiger erzählt werden als das „Langweilige“, beispielsweise eine Geschichte über eine reibungslose Behandlung. Die Leute erinnern sich auch viel besser an die speziellen (bösen) Informationen als die vielleicht hundert neutralen Geschichten, die sie hören.

Wenn diese Angst groß genug ist, läuft die Person Gefahr, in einen Teufelskreis zu geraten, in dem Angst zur Vermeidung führt, Vermeidung zur Verschlechterung der Zähne, dann zu einer negativen Denkweise ("jetzt sind meine Zähne wirklich falsch") und schließlich wieder für mehr Angst. Auch psychosoziale Probleme (Scham) als Folge von Zahnschäden spielen häufig eine Rolle.

Lösung

Die heutigen Zahnärzte betrachten mehr den ganzen Menschen und nicht nur die Zähne. Viele von ihnen verstehen die Angst. Daher ist es nicht immer notwendig, nach einem speziellen Angstzahnarzt zu suchen.

Heutzutage gibt es auch Kliniken, in denen Anästhesie kann behandelt werden.[Quelle?] Der Nachteil ist, dass die Menschen nach der Narkose meist genauso ängstlich sind wie zuvor, weil sie die Behandlung nicht bewusst erleben. Das Problem, die Angst, wird eher umgangen als gelöst. Ein weiterer Nachteil sind die hohen Kosten.

Auch eine Behandlung mit Lachgas ist eine Möglichkeit.[Quelle?] Dadurch gehen die Menschen die Behandlung etwas gelassener durch, während sie nur „bei“ sind. Sie hat jedoch wie die Anästhesie den Nachteil, dass sich die Angst nicht ändert. Mit anderen Worten: Der Lerneffekt pharmakologischer Einflüsse (ob Narkose, Lachgas-Sedierung oder angstlösende Medikamente) ist gering oder gar nicht. Als Patient bleiben Sie vor Behandlungen ängstlich und sind auf Behandlungsorte angewiesen, an denen eine Narkose oder Lachgasbehandlung möglich ist.

Darüber hinaus ist auch ein rein psychologischer Ansatz möglich. So kann die Angst dauerhaft reduziert werden.

Siehe auch

Literatur Referenzen

  1. einbEverdingen, J.J.E. van, Eerenbeemt, A.M.M. van den (2012). Pinkhof Medizinisches Wörterbuch (12. Auflage). Holz: Bohn Stafleu Van Loghum.
  2. Emmelkamp, ​​P.M.G., Hoogduin, C.A.L. & Holz, M. A. van den (1994). Angststörungen. In W. Vandereycken, C.A.L. Hoogduin und P.M.G. Emmelkamp (Hrsg.), Handbuch der Psychopathologie. Teil 1. Grundlegende Konzepte.(2. Aufl.) (S. 204–241). Houten/Zaventum: Bohn Stafleu Van Loghum.
  3. einbBerg, H. van den & Meijer, B. (1991). Taschenwörterbuch der Psychiatrie. Arnheim: Elsevier-Royal PBNA.
  4. einbcReber, A. S. (1993). Wörterbuch der Psychologie (3. Auflage). Amsterdam: Herausgeber Bert Bakker.