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Telefonie oder Telefon (griechisch: τήλε (tèle), „far“ und φωνή (phónè), „sound“) ist a Telekommunikationssystem für Gespräche zwischen Personen, die außer Hörweite sind. Dazu haben alle Gesprächspartner a Telefonapparat erforderlich und es muss eine Verbindung zwischen diesen Geräten bestehen. Diese Verbindung kann eine direkte Drahtverbindung sein, zum Beispiel für eine einfache Haustelefon, aber jetzt sind die meisten Telefone mit dem weltweiten verbunden Netzwerk von Telefonzentralen und sind viele Verbindungen kabellos.
Allgemeine Telefonbedienung
Im Telefon, die Klang (Luftschwingungen) mittels a Mikrofon in einen elektrischen Strom (elektrisches Signal) umgewandelt. Es Signal durch Kabel oder eine Funkverbindung zu a Telefonzentrale übertragen. Von dort wird eine Verbindung zum Telefon des Angerufenen hergestellt, oder zu einer nachfolgenden Telefonzentrale, wenn es sich um ein Ferngespräch handelt. Das Telefon des Hörers gibt ein Signal, und wenn der Hörer den Anruf entgegennimmt, wird eine Verbindung in der Vermittlungsstelle aufgebaut, sodass beide Teilnehmer miteinander sprechen können. Bei den allermeisten Festnetztelefonen in der westlichen Welt wird diese Verbindung unterbrochen, wenn man an einem der beiden Telefone auflegt oder (wenn das Telefon keinen Hörer hat) die Endetaste drückt. Jeder Verbindung zum Telefonnetz wird ein eindeutiges Telefonnummer. Dadurch kann die Telefonzentrale einen Anschluss mit jedem anderen Anschluss verbinden.
Ursprung der Telefonie und Entwicklungen im 19. Jahrhundert
Entwicklungen von 1900 bis 1980
Eine Nummer wählen
Im 1915 In den Niederlanden waren 75.000 Teilnehmer ans Netz angeschlossen. Das Namensliste für den Telefondienst war in einem Buch von 754 Seiten. Für jeden Telefonanschluss musste ein eigenes Adernpaar zur Vermittlungsstelle geführt werden. Bei Ferngesprächen war die Anzahl der Verbindungen auf die Anzahl der Adernpaare beschränkt, die zwischen zwei Vermittlungsstellen lagen. Der Verbindungsaufbau erfolgte manuell. An manchen Orten dauerte dies bis in die 1950er Jahre. Es wurde an a . gesendet Telefonzentrale angerufen, bei dem ein Operator die Verbindung manuell hergestellt hat.
Übergang zum automatisierten Zentrum
Danach ist die elektromechanisch Schalter (auch Wähler erwähnt) in die Telefonzentrale eingetreten. Von diesem Moment an sprechen wir von automatischer Austausch: Der Teilnehmer baut mit a . die gewünschte Verbindung auf wählen, der in der Vermittlungsstelle Stromimpulse an den Dialer sendet. In den Niederlanden die erste automatische Zentrale 1925 in Haarlem in Gebrauch genommen. Im 1962 alle Telefonzentralen in den Niederlanden waren automatisiert, die letzte war das Groninger Dorf Warffum. Nach dem Schweiz war mal Die Niederlande das zweite Land, das vollständig automatisiert ist.
Gilt nur für Sprache
Das Bandbreite von traditionell Telefonkabel war ausschließlich auf die (manchmal kaum) verständliche Übertragung menschlicher Sprache ausgerichtet, wobei es in der Regel nicht möglich war, verschiedene Stimmen voneinander zu unterscheiden. Wegen des Verschwindens der hohen Töne wurden Frauen allzu oft mit "Sir" angesprochen. Daher war es anfangs nicht einfach, über dieses Netzwerk eine Datenkommunikation schneller als 300 Bit pro Sekunde (große Schreibgeschwindigkeit) aufzubauen. Andere Formen als die Sprache waren daher kaum möglich.
Entwicklungen ab 1980
Ab etwa 1980 hat sich die Telefonie in rasantem Tempo entwickelt.
Mobiltelefon
Ab den 1980er Jahren entwickelte sich parallel zum bestehenden Netz eine neue Art des Telefonierens: die Mobiltelefon. Mit einem Mobiltelefon waren Verbraucher nicht mehr gezwungen, von einem festen Punkt aus anzurufen, sondern waren fast überall erreichbar. Anstelle des Telefonnetzes begann man auch über das Festnetz und das Mobilfunknetz zu sprechen.
Vom elektromechanischen zum elektronischen Zentrum
Nahezu jeder Telefonanschluss wird von einem (computergesteuert) elektronisch Telefonzentrale eingerichtet. Gleichzeitig mit dem Übergang von der elektromechanischen zur elektronischen Steuerung wird der Übergang von der rotierenden wählen zum Auswahl per Knopfdruck aufgetreten. Bei der Tastenwahl sendet ein Telefon verschiedene Töne an die Vermittlungsstelle.
Digitalisierung des Festnetzes
Aufgrund des Aufstiegs der Elektronik es wurde möglich, die Langstreckenverbindungen (zwischen zwei Vermittlungsstellen) zu verlängern, ohne die Anzahl der Kabel zu erhöhen. Die großen Vorteile von digitalen gegenüber analogen Signalen in der Telefonanlage waren, dass das Umschalten der Verbindung viel einfacher wird, weniger Qualitätsverluste auftreten und mehr Verbindungen über ein Kabel übertragen werden können. Ursprünglich geschah dies durch die Multiplexen mehrerer Frequenzbänder auf einem Kabel, später durch die digitalisieren der Anschlüsse. Anschließend wurde auch die Verbindung von der Telefonzentrale zur Ortsvermittlung digitalisiert.
ISDN und ADSL
Die fortschreitende Digitalisierung eröffnete auch den Verbrauchern neue Nutzungsmöglichkeiten. In diesen Jahren erhielten immer mehr Verbraucher Zugang zu Internet. Das ging relativ langsam durch Wählverbindung, die in eine Telefonnummer gewählt wurde. Während der Internetnutzung konnte das Telefon nicht für ein Gespräch verwendet werden.ISDN bot hierfür eine Lösung an. Abgesehen davon, dass mehr Daten über diese Leitung übertragen werden konnten, wurde es möglich, sowohl zu telefonieren als auch das Internet zu nutzen. Bei ISDN-Nutzung durch den Kunden ist die Verbindung zwischen Ortsvermittlungsstelle und Telefon ebenfalls digital. Die einzige analoge Verbindung in der Verbindung ist der Teil vom Mikrofon im Hörer zum DA-Wandler im Telefon selbst.
Telefonieren über das Koaxialkabel
Es wurde eine Technik entwickelt, die das vorhandene Koaxialkabelnetz zum Verteilen von Sprache und Daten. Die Telefoniesignale werden zusammen mit den Bildinformationen der Radio- und Fernsehsender digital übertragen. Das vorhandene Koax-Netz eignet sich gut für die Aufrüstung auf höhere Geschwindigkeiten. Damit war es möglich, über Koax zu telefonieren.
Ersatz der herkömmlichen Telefonleitung durch eine Kombileitung
Mitte der 1990er Jahre gab es in den Niederlanden sieben Millionen Festnetzanschlüsse. Die Gesamtzahl der Verbindungen blieb danach stabil. Der Anteil der analogen Anschlüsse ging stark zurück, die Zahl der digitalen Festnetzanschlüsse (inklusive Internet) stieg stark an. Im zweiten Halbjahr 2009[1]war da:
- 4,1 Millionen analoge Leitungen
- 3,3 Millionen digitale Leitungen, davon
- 1,7 Millionen DSL-Anschlüsse
- 1,5 Millionen Koaxialverbindungen
- 0,1 Millionen Glasfaserverbindungen
In dieser Zeit herrscht ein großer Wettbewerb zwischen den Anbietern von Glasfaser, DSL und Koax, wobei die verschiedenen Parteien ständig Verbesserungen einbringen, um die Geschwindigkeit des Netzes zu erhöhen.
Glasfaser
Mit der Digitalisierung des Telefonnetzes wird der Verkehr zwischen den Telefonzentralen Glasfaserkabel werden verwendet. Glasfasern sind haardünne, flexible Fasern von sehr reiner und klarer Glas. Mit Glasfaser sind deutlich höhere Datengeschwindigkeiten möglich als mit dem klassischen Kupfernetz.Da der Bedarf an hohen Kapazitäten steigt, werden auch in vielen neuen Wohngebieten Initiativen entwickelt, auch Glasfaserkabel in den Zählerschrank zu verlegen. Dies ist bekannt als Glasfaser nach Hause.
Internettelefonie über VoIP
Der Aufstieg des Internets machte es möglich, über dasselbe Internet zu telefonieren. Diese Technik heißt Voice over IP oder VoIP. Die traditionell getrennten Sprach- und Datennetze werden zu einem Netz zusammengeführt. Einer der bekanntesten Anbieter von VoIP ist Skype. Für einige dieser Dienste fallen zusätzlich zum Internet-Abonnement keine Kosten an. Für einige der Dienstleistungen wird nur ein fester monatlicher Betrag berechnet. Einige Anbieter berechnen eine Verbindungsgebühr pro Anruf und/oder einen Tarif pro Sekunde oder Minute.
Verbindungstechniken
Es stehen mehrere Techniken und Elemente zur Verfügung, die mehr oder weniger in der telefonischen Kommunikation zum Einsatz kommen.
- Telefonkabel: Für den Transport von der Vermittlungsstelle zum Haus werden nach wie vor regelmäßig Telefonkabel verwendet. EIN Telefonkabel besteht normalerweise aus mehreren Paaren, wobei die beiden Leiter jedes Paars umeinander verdrillt sind Übersprechen verhindern. Das nennt man umdrehen streiten (auch in Flandern Bär), sehen verdrilltes Paar. Die Paare sind an einem Farbcode zu erkennen.
- Der Farbcode ist[Quelle?] gebildet pro fünf, bestehend aus je einer Farbe mit den fünf Grundfarben. Die ersten fünf Paare sind: weiß/blau, weiß/orange, weiß/grün, weiß/grau und weiß/braun, dann fünfmal rot, fünfmal schwarz und so weiter.
- Ein einfacher Holländer Telefonkabel enthält zwei Paare: rot/blau und orange/weiß. Außerdem in der Mitte eine weiße Erdader.
- Strahlverbindung: Kabellos Funkverbindungen zwischen Kraftwerken sind in schwer zugänglichen Gebieten weit verbreitet. Satellitenverbindungen kann zwischen einzelnen Teilnehmern und dem Betreiber angewendet werden.
- Satellitenverbindung: Die Kommunikation kann auch über eine Satellitenverbindung erfolgen. Versuche, über eine Satellitenverbindung ein globales Netzwerk aufzubauen, scheiterten bisher mit finanziellen Einbußen (Iridium von Motorola).
Verschmelzung von Sprach- und Datenübertragung
Der Begriff der Sprachübertragung per Telefon ist nicht mehr eindeutig: Durch die Digitalisierung ist die Sprachübertragung nicht mehr von der Datenübertragung zu unterscheiden. Bild, Daten, Sprache: Alles kann über ein und dasselbe Medium erfolgen.
Telefonkreis
Ein Telefonkreis oder Telefonbaum ist eine Reihe von Personen, bei denen jeder die nächste Person anruft, zum Beispiel mit Senioren, um sicherzustellen, dass nichts falsch ist, mit Studenten, um freie Stunden zu melden, oder mit Mitarbeitern, um ein Unglück oder einen anderen Umstand zu melden, den Mitarbeiter daran hindern vom Kommen zur Arbeit. Oft a Baumstruktur verwendet, wenn eine Person zwei andere anruft, damit sich die Nachricht schneller verbreitet.
Kostenlose Kommunikation
Wenn keine Verbindung hergestellt wird (verpasster Anruf) fallen für den Anrufer oft keine Kosten an. Das Klingeln des Telefons und/oder die im Gerät gespeicherten Informationen (wie oft bei einem Mobiltelefon: wer hat wann angerufen) können dann nach vorheriger Vereinbarung eine grundlegende kostenlose Kommunikation ermöglichen.[2]
verwandte Themen
- ADSL
- Analoge Telefonie
- Antwortmaschine
- Digitale Telefonie
- Faxgerät
- Mobiltelefon
- Gehostete Sprachdienste
- ISDN
- ISRA
- Modem
- Nummerninformationsdienst
- Anruferidentifikation
- Nummernübertragbarkeit
- Partyline (Telefonie)
- Impulswahl
- Textnachricht
- Telefonzelle
- Telefonzentrale
- Telefonbuch
- Telefonkarte
- Telefonkabel
- Telefonnetz
- Telefonnummer
- Telefontöne
- Telegraph
- Tonwahl (DTMF)
Externe Links
- Die frühen Jahre des niederländischen Telefonsystems
- Namensliste für den niederländischen Telefondienst, 1915
- Zeitungsbericht über das neue Phänomen 'Das Telefon'. Nachricht von Rijkstelegrafist A.C. Hissink in Het Nieuws van den Dag: kleine Zeitung, 13. Dezember 1877
| Mediendateien zu diesem Thema finden Sie auf der Seite Telefon auf Wikimedia Commons. |
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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