WikiDer > Telia
Telia Company AB | ||||
| Stipendium | OMX: TELIA1 | |||
| OMX: TELIA | ||||
| Großaktionäre | Schwedischer Staat mit 38,4% Anteil (30.09.2019) | |||
| Rechtsform | Gesellschaft mit beschränkter Haftung | |||
| Einrichtung | 2003, Fusion von Telia und Sonera | |||
| Tafel | Marie Ehrling (Vorsitzende), Johan Dennelind (Präsident und CEO) | |||
| Land | Schweden | |||
| Hauptquartier | Stockholm | |||
| Angestellte | 20.400 (31.12.2018) | |||
| Produkte | Telefonie, Internet, Fernsehen und ICT-Dienste | |||
| Sektor | Telekommunikation | |||
| Einnahmen/Jahr | SEK 83,6 Milliarden (2018) | |||
| profitieren/Jahr | 3,1 Mrd. SEK (2018) | |||
| Webseite | (und) teliacompany.com | |||
| ||||
Telia Company AB ist Marktführer bei Telefonie und Mobilfunknetzen in Schweden, Finnland und baltischen Staaten. Es hat seinen Hauptsitz in Stockholm und seine Aktien werden an der Stockholm und auf dem Helsinki. Die schwedische Telia fusionierte 2002 mit der finnischen Sonera. Vor allem der schwedische Staat besitzt als Minderheitsaktionär noch ein großes Aktienpaket.
Aktivitäten
Das Unternehmen ist in Skandinavien und im Baltikum aktiv. 2018 wurden knapp über 40 % des Umsatzes in Schweden erwirtschaftet, gefolgt von Finnland mit 18 % und Norwegen mit 14 %. Auf die drei baltischen Länder entfielen 12 % des Gesamtumsatzes. Das Unternehmen hat sich aus östlicheren Ländern, die Teil der Sowjetunion waren, zurückgezogen. 2018 hat sich das Unternehmen von seinen Interessen in Aserbaidschan, Georgia, Usbekistan und Kasachstan. Fast die Hälfte des Umsatzes wird mit Mobilfunkdiensten erwirtschaftet. Mehr als 20.000 Menschen arbeiten für das Unternehmen.
Bestechungsgelder
Durch die rechtliche Gründung von drei Tochtergesellschaften in den Niederlanden gelangte das Unternehmen in die Aufmerksamkeit der niederländischen Strafverfolgung. Telia hat im September 2017 einen Korruptionsfall mit der Justiz in den Niederlanden für 229 Millionen Euro beigelegt.[1] Genau wie bei der höchsten jemals in den Niederlanden getätigten Abrechnung mit der Telefongesellschaft VEON, ist auch hier Gulnara Karimova Dreh- und Angelpunkt in einem Bestechungsfall für den Zugang zum usbekischen Telekommunikationsmarkt. Der Vergleich ist Teil eines Gesamtpakets mit amerikanischen Behörden und der niederländischen Staatsanwaltschaft im Gesamtwert von 965 Millionen Dollar.[2] Der Vergleich beinhaltet die Zahlung von Bestechungsgeldern in Höhe von 330 Millionen US-Dollar. Die schwedische Justiz setzt ihre Bemühungen um die Verurteilung einzelner Direktoren von Telia fort, ungeachtet der vom Unternehmen erzielten Einigung.
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |