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Die posthumen Papiere des Pickwick Clubs, ebenfalls Die Pickwick-Papiere (Niederländisch: Die hinterlassenen Papiere des Pickwick Club) ist der erste Roman des englischen Schriftstellers Charles Dickens von 1836.
Geschichte
Dickens wurde 1836 eingeladen, den begleitenden Text zu einer Reihe von Drucken über "die komischen Abenteuer beim Jagen und Fischen" von der London 'Nimrod Club', vom berühmten Künstler teken Robert Seymour. Er stimmte zu, eine Reihe unterhaltsamer Sketche zu schreiben, aber nur unter der Bedingung, dass Seymour seinen Texten folgen würde und nicht umgekehrt.
Das Werk sollte in einer für die damalige Zeit recht neuen Form billiger Monatshefte erscheinen, von denen die erste am 31. März 1836 erschien. Die Verbindung mit Seymour hielt jedoch nicht lange: Er beging am 20. April Selbstmord und wurde von Hablot . abgelöst K. Browne ('Phiz’), der später Dickens’ Illustrator würde bleiben.
Inhalt und Thema


Dickens' Schelmengeschichte über Samuel Pickwick und seine Freunde (die „feurige“ Tracy Tupman, den „poetischen“ Augustus Snodgrass und den „sportlichen“ Nathaniel Winkle) kann man kaum als Roman bezeichnen. Vor allem zu Beginn wirkt es wie eine lose Ansammlung komischer Begebenheiten und Begegnungen mit kuriosen Gestalten (wie dem ausgestorbenen Schauspieler und Betrüger Alfred Jingle), aneinandergereiht von Postkutschen und Gasthäusern. Es gibt nur eine minimale Intrige, die auch regelmäßig von eingeschobenen, eigenständigen Geschichten unterbrochen wird. Zugleich aber bildet das Werk eine enge Einheit, nicht nur durch die dominante Präsenz des gutherzigen, etwas weltfremden Samuel Pickwick und seinerSancho Panza“ und Gegner Sam Weller, sondern auch wegen der bereits angedeuteten Themen in diesen beiden Gegensätzen: Schein und Wirklichkeit, Idealismus und Pragmatik werden in der Geschichte ständig gegeneinander gesetzt, von Pickwicks „wissenschaftlicher Wertschätzung“ für einen wertlosen Stein mit einem scheinbar kryptisch Inschrift, durch einen scharfen Satire zu den Wahlen in Eatenswill, zu Pickwicks Erfahrungen im Gefängnis. Das Sehen der Realität kann als zentrales Thema des Romans bezeichnet werden. Der zunächst buchstäblich wie im übertragenen Sinne kurzsichtige Pickwick lernt allmählich besser zu sehen, doch gleichzeitig gelingt es ihm, seine Unschuld zu wahren und der Skeptiker Sam Weller seinerseits lernt allmählich, Pickwicks idealisierende Freundlichkeit als großen Wert zu betrachten.
Die Pickwick-Papiere wurde im 20. Jahrhundert mehrfach verfilmt und adaptiert.
Übersetzung
Eine niederländische Ausgabe der gesammelten Werke von Charles Dickens wurde von einer Gruppe von Übersetzern erstellt, die von A.G. van Kranendonk und J.W.F. Werumeus Buning.Die Pickwick-Papiere wurde übersetzt von Godfried Bomans.
Literatur und Quellen
- A. Bachrach u.a.: Enzyklopädie der Weltliteratur. Büsum, 1980-1984. ISBN 90-228-4330-0
Externe Links
- Die Pickwick-Papiere im Internetarchiv.
- Die Pickwick-Papiere, im Victoria Web
- Die Pickwick-Papiere, aus 'Das Rednerpult'
- Ähnlichkeiten zwischen Pickwick-Papiere und Don Quijote
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