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Theodor (Das Ö) Lutters (Venray, um 1854 - Utrecht, 7. Dezember1938) war ein Utrechtse Stuckateur/Bildhauer, der um 1890 mit modernen Gusstechniken Statuen und Ornamente aus Portlandzement und Stempelbeton herstellte.
Biografie
Lutters wurde um 1854 als Sohn von Paulus Radbodus Lutters und Mechelina Franciscus Beckers geboren. Paul war wie sein Vater Christiaan Maurer, die Familie Lutters hat eine bemerkenswerte Herkunft. Sie stammt von Goort Luthers ab, der in 1752 zu Deurne versprach Jacomijna van Duuren ewige Treue und zeugte mit ihr zwei Kinder. Einer von ihnen war Willem, der Vater des oben erwähnten Christiaan und somit der Urgroßvater von Theo. Als Jacomijna 1755 mit ihrem zweiten Kind schwanger war, duckte sich eine Frau woman Brüggen op, der angab, dass er bereits mit Goort verheiratet war und Kinder hatte: Bigamie So. Goort musste dann mit seiner ersten Frau nach Hause zurückkehren und ließ Jacomijna mit ihren beiden Söhnen zurück. Neben dem Venrays-Utrechter Zweig gibt es auch einen Deurneser „architektonischen Zweig“ der Familie, der von Christiaanse Bruder Mattijs abstammt, von dem die noch existierenden Lutters Bouwbedrijven BV Erlös.
Theo Lutters kam 1885 von Venray nach Utrecht, um als Stuckateur und Maurer zu arbeiten. Zwei Jahre später eröffnete sein Vater für ihn einen Laden in der Gildstraat 151: „P.R. Lutters und Sohn, Gipser. Mitte der 1980er Jahre brach eine Bauwelle aus. Der Baustil der Zeit Neo-Renaissance verlangten üppige Verzierungen und Statuen zur Stützung der Balkone, die Lutter und seine Kollegen viel billiger liefern konnten als die noch in Stein schnitzenden Bildhauer. Das war für den Architekten Berlage Grund, Lutters et al. als „Lügner“ zu bezeichnen.
Um 1890 beschäftigte Lutters fünf Diener und sein Einkommen war so hoch, dass er die Mitglieder der Generalstaaten und des Provinzrates wählen durfte. Im Adressbuch der Stadt Utrecht stand deshalb neben seinem Namen ein Sternchen Theo Lutters, später unterstützt von seinem Bruder Frans, hatte seinen Wohnsitz und sein Atelier im at F. C. dondersstraat 5 und 7. Nummer 7 wurde 1972 abgerissen, Nummer 5 existiert noch und zeigt das Können der Brüder Lutters. Schön sind auch die Bahngleise, die unter der schicken Haustür verlaufen. Darüber wurden die Zementsäcke eingefahren.
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Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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