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Theo Taen
Das Rathaus von Goirle

Theodorus Josephus Taen Err Toung (Berlin, 12. Dezember1889boxtel, 30. Oktober1970) war ein Holländer Architekt.

Leben und Arbeiten

Taen war ein Enkel von P.J.H. Cuypers und das dritte von vier Kindern seiner Tochter Maria ("Mia"). Er war 1886 mit F.G. Taen Err Toung. Taen war nicht nur nicht katholisch, sondern auch teilweise und sichtbar chinesischer Abstammung. Das gemischte Verhältnis der beiden führte zu einem Skandal. Erst nachdem Taen zum Katholizismus konvertiert war, gab Cuypers widerstrebend seine Zustimmung zur Heirat. Der Autor Ludwig von Deyssel, ebenfalls ein Verwandter von Cuypers, schrieb 1892 eine Serie über diese Ehe Kreuzung, die 1894 unter dem Titel weiß und gelb auch in Buchform erschienen.

Theo Taen wurde in Berlin geboren, wo sein Vater ein auf japanische und chinesische Lebensmittel, orientalisches Papier und orientalische Kunst spezialisiertes Geschäft betrieb. Als die Ehe von Taen und Mia 1897 zerbrach, ließ Cuypers seine Enkel entführen und nach Limburg überführen, wo sie in Internate untergebracht wurden. Über Taens weitere Kindheit und seine Ausbildung zum Architekten ist wenig bekannt. Um 1918 soll er sich als selbstständiger Architekt in etabliert haben Amsterdam und signierte den Entwurf für das Sint-Joriscollege Eindhoven. 1921 entwarf er das Rathaus von goirlea. Weil Taen zu Niederländisch-Ostindien links wurde die Aufgabe für das Sint-Joriscollege von der Geschäftsstelle von Eduard Cuypers. 1945 kehrte Taen in die Niederlande zurück, nachdem er 25 Jahre in Niederländisch-Ostindien und mehrere Jahre in einer jap camp verbracht haben. Einer seiner ersten Aufträge in den Niederlanden war die Gestaltung des Sint Catharinalyceum in Eindhoven, der heutigen Van Maerlant Lyzeum, für denselben Auftraggeber, für den er 1918 das Sint-Joris College entwarf. Kurz nachdem er diese Aufgabe angenommen hatte, verband er sich mit J. de Jongh und Th. keiner. In den 1950er und 1960er Jahren entwarf das Büro De Jongh-Taen-Nix, später Taen en Nix, mindestens elf katholische Kirchen, zunächst im Traditionalismus, auf der Delfter Schule und Bossche-Schule verwandte Stile, später in einem mehr funktionalistischer Stil.

Arbeiten

Einige seiner Werke sind:

Bücher

  • 'Ein weiteres Juwel für die Stadt'. Das Oeuvre von Theo Taen in den ehemaligen Niederländisch-Ostindien, Obbe H. Norbruis (2018) LM Publishers. (Zeitraum 1921-1927)
  • 'Architektur mit Bravour'. Das Oeuvre von Theo Taen in den ehemaligen Niederländisch-Ostindien, Obbe H. Norbruis (2018) LM Publishers. (Zeitraum 1927-1942)

Siehe auch