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Theoderik van Treyden

Theoderich von Treyden (ist gestorben: 15. Juni1219) war ein Deutscher Zisterziensermönch der Bischof von Estland wurde und auch Mitbegründer der Orden der Schwertbrüder.

Biografie

Theoderich stammte wahrscheinlich aus einem Kloster in Niedersachsen. Er kam im Gefolge von Meinhard van Segeberg im Jahr 1187 to Livland. Hier begann er in der Nähe von Turaida (Deutsch: Treyden) zu predigen und Missionsarbeit zu leisten. 1193 unternahm Theoderich eine Reise nach Rom, wo er sich mit Papst Celestine III. 1205 wurde Theoderich Abt von Dunamunde ernannt und 1211 von Albert von Riga zum Bischof von Estland ernannt. Sieben Jahre später unternahm er eine Reise nach Dänemark, wo er König wurde Waldemar II. von Dänemark getroffen. Dem Gefolge des Königs folgend, kehrte er ein Jahr später zurück und fand den Tod im Schlacht von Lyndanisse.

Quellen

  • Lore Pölchau: Das Zisterzienserkloster Dünamünde. In: Christof Römer u.a. (Std.): Benediktiner, Zisterzienser. Berlin, 1999. S. 179–181
  • F. G. von Bunge: Livland – Die Wiege der Deutschen Weihbischöfe. Leipzig, 1875 S. 15–19
  • Paul Johansen: Dietrich (Theoderich) von Treiden. Im: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 3, Duncker & Humblot, Berlin 1957, ISBN 3-428-00184-2 , S. 692 f. (Digitalisierung).