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Thomas Cooper Gotcha (Ketzerei, Northamptonshire, 10. Dezember1854 – 1. Mai1931) war ein Englisch Maler. Er zählt zu den Präraffaeliten und gilt als wichtiger Vertreter der Newlyn-Schule.
Leben und Arbeiten
Gotch wurde in eine unkonventionelle bürgerliche Familie im mittelenglischen Kettering hineingeboren, wo viel Wert auf Wissenschaft und Kunst gelegt wurde. Gotch trat zum ersten Mal in die Akademie der Bildenden Künste ein Antwerpen und studierte später an der Ecole des Beaux Arts zu Paris (unten Jean-Paul Laurens) und dann zum Slade School of Fine Art im London (1878-1880). 1881 heiratete er seine Studienkollegin Caroline Burland Yates (1854-1945), bei der er sich niederließ Cornwall. Dort trat er der Newlyn School bei und entwickelte seinen Stil nach und nach aus der Realismus zum Post-Impressionismus. 1885 gründete er unter anderem zusammen mit John Singer Sargent und Frank Bramley die progressive Neuer englischer Kunstclub auf.
Gotchs einzige Tochter Phyllis wurde 1882 geboren, die später zu einem häufigen Vorbild für ihn wurde. Kurz nach ihrer Geburt reiste die Familie eine Zeitlang durch Australien, 1891-1892 blieben sie in Florenz. Im Italien er wurde stark von den Präraffaeliten beeinflusst und entwickelte seine eigenen neoromantisch Stil, den er bis ins hohe Alter fortsetzte.
Gotch malte viele religiöse und historische Szenen, Landschaften, aber vor allem viele Porträts, oft von seiner Tochter oder einem ihrer Freunde. Er fertigte auch Buchillustrationen an.
Thomas Cooper Gotch starb 1931 in London und wurde in Newlyn begraben.
Ein Großteil von Gotchs Arbeit befindet sich derzeit in der Victoria und Albert Museum in London und in der Alfred East Gallery in Kettering. 2001 gab es eine große Ausstellung seiner Arbeiten im Royal Cornwall Museum in Truro.
Galerie

Das Kind inthronisiert 1894

Meine Krone und Zepter 1891

Das Exil 1930

La Reine Clothilde, um 1900

Studie einer jungen Frau

Die Flagge, 1910

Tod der Braut, 1893

Wolken, um 1888

Der Obstgarten, 1887

Unschuld, Aquarell, 1904, Buchillustration

Goldener Traum, 1893

Sie kommen

Das Erwachen

Monsignore Liebe

Halleluja, 1896
Literatur
- Lomax, Pamela. Der goldene Traum: Eine Biografie von Thomas Cooper Gotch. Sansom & Company, 2004
Externer Link
- (und) Biografie auf tate.rog
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