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Thomas Sheraton
Sheraton-Stuhl.

Thomas Sheraton (Stockton-on-Tees, 1751 - ?, 22. Oktober1806) war ein neoklassizistischMöbeldesigner. Seine Möbel sind mit denen seines Kollegen verwandt George Hepplewhite.

Er war Zimmermann, Pastor und Gelehrter. Sein Ruhm geht mehr aus seinem Buch: Das Zeichenbuch des Tischlers und Polsterers, das 1790 erschien, hervor als aus seinem eigentlichen Werk. Er selbst lebte und starb in Armut, während andere nach seinem Tod von seinen Werken gedeihen. Er schrieb auch: Design for Furniture und The Cabinet Dictionary, das 1803 veröffentlicht wurde. Mit seiner Arbeit Enzyklopädie für Möbelmacher und Polsterer hatte er erst bei seinem Tod den Buchstaben „C“ gefunden.

Der allgemeine Charakter von Sheraton zeigt den Einfluss der französischen Kunst am Ende des 18. Jahrhundert.

Dekorationen

Einlagen, lackierte Paneele, Mahagoni- und Palisander sowie Satinholz reich beschnitzt und eingelegt mit floralen Mustern, geometrischen Figuren, Vasen, Urnen und Blattformen, meist glatte Oberflächen mit Intarsien und Malereien. Die Skulptur beschränkt sich hauptsächlich auf die Stuhllehnen und -beine. Die Rückenlehnen der Stühle waren gerade und mit geschnitzten Stangen, vasenförmigen Mittelstücken oder geschnitzten Ästen verziert. Seine Möbel haben eine elegante Form und zeichnen sich durch die Verwendung von Intarsien mit unterschiedlichen Holzarten aus.