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Tiecelijn ist eine niederländischsprachige literaturhistorische Publikation, die darauf abzielt, Reynaert-Studie, der das epische Tiergedicht Van den Vos Reynaerde studiert, um neue Impulse zu geben.
Zwanzig Jahre lang war Tiecelijn der Magazin für Reynaerdophile. Der Name Tiecelijn leitet sich von einer Figur im Tiergedicht ab, dem RabeTiecelijn.
Ende September 2007 erschien jedoch die letzte vierteljährliche Ausgabe von "Tiecelijn". Nach 20 Jahren wechselte die gemeinnützige Organisation Reynaertgenootschap von der Herausgabe einer Zeitschrift zu einem Jahrbuch Tiecelijn 21. Am 18. Oktober 2008 wurde das Jahrbuch 1 der Reynaertgenootschap vorgestellt. Das zweite Jahrbuch wurde am 8. November 2009 in der Stadtbibliothek Sint-Niklaas präsentiert. In jedem Folgejahr folgte eine dritte, vierte, fünfte und sechste Ausgabe. Die siebte Ausgabe ist in Vorbereitung.
Tiecelijn wird seit 1988 von der gemeinnützigen Organisation herausgegeben Reynaert-Gesellschaft.
Die Reynaert-Gesellschaft konzentriert sich hauptsächlich – aber nicht ausschließlich – auf das Studium und die Förderung von Literatur und Kultur. Ihre Kernaufgabe ist die Herausgabe der Zeitschrift Tiecelijn, Jahrbuch der Reynaert-Gesellschaft. http://www.reynaertgenootschap.be
Manifest
Die GründungManifest ab 1988 lautete:
Tiecelijn ist frei und pluralistisch. Tiecelijn bezeugt das Leben des Fuchses Reynaert im Land von Reynaert und darüber hinaus und ist ein Forum für alle "Reynaerdophilen". Tiecelijn möchte eine literarische, wissenschaftliche und auch populäre Zeitschrift sein und achtet auf Literatur, Literaturgeschichte, Folklore, lokale Geschichte, Geschichte, Bildung, Geopolitik, Umwelt und Tourismus. In Tiecelijn gibt es große und kleine Neuigkeiten in Form von kleinen Artikeln, Interviews, Polemiken, bibliografischen Übersichten, Buchbesprechungen, ikonografischem Material, Kolumnen, Reynaert-Kuriositäten und Ankündigungen von Reynaert-Manifestationen und -Veröffentlichungen. Sie machen Jagd auf wissenschaftliche Premieren und Vorveröffentlichungen. Mit großem Interesse an der Beobachtung und Interpretation der Reynaert-Geschichte werden Arbeiten und Veröffentlichungen am Reynaert-Gewebe im weitesten und modernsten Sinne durchgeführt. Auch Tiergeschichten im allgemeinsten Sinne des Wortes gehören zum Publikationsangebot von Tiecelijn. Es richtet sich an Interessierte, Lehrende und Studierende, Lokalhistoriker, Künstler, Mitglieder der verschiedenen Reynaert-Verbände, Journalisten, Literaturliebhaber und Literaturhistoriker. Tiecelijn fungiert als Bindeglied zwischen der literarisch-wissenschaftlichen und der folkloristisch-touristischen Reynaert-Welt sowie zwischen der literarischen Welt von damals und heute. Reynaert steht immer im Mittelpunkt, er ist Schurke und Schurke, Mittelalter und Zeitgenosse, Weltbürger und Waasländer, vor allem aber Europäer.'