WikiDer > Zilpzalp

Tjiftjaf
Zilpzalp
IUCN-Status: Nicht bedroht[1] (2016)
Zilpzalp, auf der Herbstwanderung. Foto auf Schiff vor der belgischen Küste.
Taxonomische Klassifikation
Reich:animalia (Tiere)
Stamm:Chordaten (Chorda-Tiere)
Klasse:Aves (Vögel)
Auftrag:Passeriformes (Singvögel)
Familie:Phylloscopidae
Sex:Phylloscopus (Waldsänger)
Nett
Phylloscopus collybita
(Viellot, 1817)
-1: Brutgebiet; nur im sommer

-2. Brutgebiet; kleine Anzahl auch Winterschlaf
-3. Brutgebiet; auch im Winter oft vorhanden
-4. Überwinterungsgebiet

-5. Lokale Überwinterung in geeigneten Habitaten (Oasen, bewässertes Kulturland).
Bilder aufWikimedia CommonsWikimedia Commons
Zilpzalp aufWikispeziesWikispezies
Portal  Portalsymbol  Biologie
Vögel
Vista-kmixdocked.pngZilpzalp mit Winterkönig zwischendurch
(Herunterladendie Info )

Das Zilpzalp (Phylloscopus collybita; Soundclip Singen (Info/Erklärung)) ist ein kleines, schlankes Singvogel von der Familie Phylloscopidae und ein sehr häufiger Brutvogel in Belgien und den Niederlanden.

Eigenschaften

Die Vögel leiten ihren Namen von ihrem Gesang ab (Lautmalerei), das klingt wie Chiff-Tjaf. Das fitis und sei die Zilpzalp Zwillingsarten und beide Insektenfresser mit einem dünnen feinen Schnabel. Sie sind sehr mobil und zeigen unruhiges Verhalten. Der Zilpzalp ist dem Fitis sehr ähnlich, aber normalerweise haben Zilpzalp dunkle Beine, während Fitis im Allgemeinen helle Beine hat. Fitis und Zilpzalp sind durch ihren unterschiedlichen Gesang leicht zu unterscheiden. Das Gefieder ist olivgrün bis braun und besteht aus einer cremefarbenen bis gelbweißen Unterseite und schwarzbraunen Beinen. Die Zilpzalp ist genau wie die Fitis ca. 11 cm lang.[2]

Singen

Der Zilpzalp ist einer der ersten Singvögel in den Niederlanden, der aus seinem Winterheim zurückkehrt und schon im März ist das Lied zu hören: „Chiffchaff-Chiffchaff-Chiffchaff“. Mitten im Sommer wird nicht gesungen. Die zweite Gesangsperiode beginnt im September und dauert bis Oktober. Zur Vorbereitung auf den Zug fressen die Vögel voller Insekten in den Büschen, wobei besonders die junge Zilpzalp sehr regelmäßig einen kurzen hohen Kontaktruf ertönen lässt. Dieser Anruf klingt wie: 'hiep', 'wieHUU' oder 'whiIET'[3]

Zilpzalp-Lied

Lebensstil

Die Nahrung besteht aus Insekten, Raupen, Mücken, Larven und Eiern.

Reproduktion

Das Nest ist kugelförmig und mit Federn ausgekleidet. Es befindet sich inmitten der Bodenvegetation, aber etwas höher als die Fitis. Das Gelege besteht meist aus fünf bis sieben weißen Eiern mit braunen oder rotbraunen Flecken.

Ausbreitung

Die Zilpzalp kommt überall Europa denn mit Ausnahme von NorthernSchottland, SüdSchweden und Island. Die Zilpzalp kommt auch im Norden vorAsien bis etwa 70° N und es gibt isolierte Populationen in Nordwestafrika sowie im Norden und WestenTruthahn und nordwestlich von Iran.

Es ist ein Zugvogel. Die in Mittel- und Nordeuropa brütenden Vögel überwintern in Südeuropa und die nördliche Hälfte von Afrika. Die nordasiatischen Vögel überwintern im tropischen Asien. Die Karte zeigt, dass es Gebiete gibt, in denen Chifftaff auch im Winter bleibt. In milden Wintern gibt es auch in Belgien und den Niederlanden Überwinterungsvögel.

In dem Tiefland Der Chiffaf ist eine häufige Art in großen Gärten, Parks und Wäldern. Die Zahl der Brutvögel in den Niederlanden wird auf eine halbe Million Paare geschätzt. Es gibt jährliche Schwankungen, aber keine erkennbaren Trends bei der Zahl der Brutvögel.[4]

Taxonomie

Die Zilpzalp und die fitis sind sehr ähnlich. Erst 1817 wurde die Zilpzalp wissenschaftlich beschrieben, obwohl es schon vorher Beschreibungen von Fitis und Zilpzalp als Vogelarten mit unterschiedlichen Gesängen gab.[5]

Das Geschlecht Phylloscopus hat 64 Arten.[6] Unten sind drei weitere Arten namens Zilpzalp: die Kanarische Zilpzalp (P. canariensis), das Bergzalp (P. sindianus) und der Iberische ZilpzalpP. ibericus). Die iberische Zilpzalp galt lange Zeit als Unterart. Dieser Vogel kommt in Südwestfrankreich, Westspanien und Portugal vor. Das Lied dieser Zilpzalp ist anders. Auch auf den Kanarischen Inseln gibt es eine andere Art mit eigenem Klang.

Außerdem werden sechs Unterarten unterschieden:[7]

chitjaf (Newcastle upon Tyne, Northumberland, Großbritannien; 18. August 2006)

Status

Die Zilpzalp hat ein riesiges Vertriebsgebiet und allein dadurch die Chance des Status angreifbar (für Aussterben) extrem klein. Die Bevölkerungszahl wird auf Hunderte von Millionen geschätzt. Die Zahlen können weiter wachsen. Aus diesen Gründen wird die Zilpzalp auf der als nicht bedroht geführt Rote Liste der IUCN.[1]

Wissenswertes

In dem Suske und Wiske-Geschichte Der wütende Zilpzalp die Zilpzalp spielt die Hauptrolle, diese Geschichte handelt vom Vogelfang in bird Belgien.

Externe Links