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Ton Bijkerk | ||||
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| Persönliche Informationen | ||||
| Vollständiger Name | Anthony Theodore Bijkerk | |||
| Staatsangehörigkeit | ||||
| Geburtsdatum | 19. Februar1931 | |||
| Geburtsort | Bandung | |||
| Sterbedatum | 7. Dezember2017 | |||
| Ort des Todes | Groningen | |||
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Anthony Theodor (Tonne) Bijkerk (Bandung, 19. Februar1931 – Groningen, 7. Dezember2017)[1] war ein niederländischer SportHistoriker, Schwimmer und Neu GuineaVeteran.
Schwimmen und Wasserball
Geboren in Niederländisch-Ostindien Bijkerk begann 1941 im Schwimmverein Mangarai zu schwimmen Batavia. Nach der japanischen Besetzung 1942 verbrachte er dreieinhalb Jahre in einer Japanisches Lager. Im Mai 1946 gingen er und seine Familie auf die m.s. Boissevain in die Niederlande. Bijkerk wurde Mitglied von H.V.G.B (Heerlijk Verkwkkend Gezond Baden Haarlem), wo er sowohl schwimmen als auch Wasser Polo tat. 1949 und 1950 wurde er Zweiter über 100 Meter Rücken bei den niederländischen Meisterschaften und wurde in die nationale Auswahl aufgenommen. Er spielte in der ersten Liga mit der Wasserballmannschaft. Bijkerk ging zum Königliches Marineinstitut (KIM) und wurde Mitglied des Militärschwimmvereins De Zwaardvis. 1951 wurde Bijkerk Militärmeister im Rückenschwimmen. Er war auch einer der Gründer der militärischen Wasserballmeisterschaften.[2][3]
Soziale Karriere
Bijkerk war Offizier bei der Königliche Marine und diente als Lieutenant Commander 1. Klasse in Niederländisch-Neuguinea. Von 1966 bis zu seiner Pensionierung am 1. März 1990 war er als Beamte arbeitete für die Gemeinde Leeuwarden als Direktor des Sport- und Freizeitdienstes. Bei seinem Abschied wurde Bijkerk als Ritter im Orden von Oranien Nassau.[4]
Olympia-Historiker
1960 kaufte Bijkerk das deutsche Buch 60 Jahre Olympische Spiele von Ferenc Mező, in dem er das an der Olympische Sommerspiele 1900 bereits Niederländer nahmen daran teil. Das war dem unbekannt Niederländisches Olympisches Komitee. Anfangs interessierte er sich hauptsächlich für die militärischen Teilnehmer, doch 2012 kartierte er schließlich alle mehr als 2.700 niederländische Olympiateilnehmer. Sein Buch Olympisches Orange, das mehrere Nachdrucke und Ergänzungen erhielt, wurde zu einem Standardwerk auf diesem Gebiet. Bijkerk begründete unter anderem die wahre Identität des Sportschützen, der 1900 mit der niederländischen Mannschaft eine Bronzemedaille im Bereich Militärpistolen gewann: nicht Gerardus van Haan oder Gerardus van Loon, wie in zahlreichen Veröffentlichungen angegeben, sondern Dirk Boest Gips. Er fand auch heraus, dass der Athlet von den Vereinigten Staaten "beansprucht" wurde Sijtse Jansma, der 1920 im Tauziehen die Silbermedaille gewann, war eigentlich Holländer. Er fand auch 2008 die Hintergrunddaten des Boxers heraus Arij Smith, der 1924 teilnahm. Die zugehörige Datenbank wurde zur Verfügung gestellt für NOK*NSF.
Bijkerk war auch ein Sammler von olympischen Erinnerungsstücken. Seine Sammlung bildete die Grundlage der Niederländisches Sportmuseum Olympion in Lelystad, das nach einigen Jahren verstarb. Bijkerk übergab 2016 rund 3500 olympische Bücher an das De. Universität Amsterdam (AUAS) und ein Teil seiner Sammlung ging an die Olympia- und Sportmuseum von Katar (QOSM). Er hatte zwanzig olympische Fackeln und durfte 2004 auch eine Bühne mit einer Fackel laufen.[5]
1991 war Bijkerk Mitbegründer der Internationale Gesellschaft Olympischer Historiker (ISOH), dessen Generalsekretär er bis 2016 war. 2001 wurde ihm der Olympischer Orden in silber. 2011 wurde ihm der Ehrenmedaille von NOC*NSF.
Persönlich
Bijkerk, Vater von zwei Töchtern und einem Sohn, lebte in fochteloo und seit 2004 verwitwet.[6] Kurz vor dem Olympische Sommerspiele 2016 im Rio de Janeiro Bijkerk wurde plötzlich fast blind und wurde dort ins Krankenhaus eingeliefert. Danach musste er seine Aktivitäten einstellen und verkaufte seine Sammlung. Sein Gesundheitszustand verschlechterte sich und er verstarb am 7. Dezember 2017 im Alter von 86 Jahren.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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