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Tieland anzeigen | ||||
| persönliche Daten | ||||
| Vollständiger Name | Anthony Wijnand Tieland | |||
| Geboren | Amersfoort, 2. Mai1919 | |||
| Verstorben | 30. August2006 | |||
| Geburtsland | ||||
| Beruf(e) | Bildhauer/Maler | |||
| Leitdaten | ||||
| Stil(e) | naiver Expressionismus | |||
| RKD-Profil | ||||
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Antoon (Toon) Wijnand Tieland (Amersfoort, 2. Mai1919 - Dort, 30. August2006) war ein NiederländischMaler.
Lebenszyklus
An der Handwerksschule am Leusderweg wurde er zum Haus- und Kunstmaler ausgebildet.[1] Nach dem Besuch einer Rembrandt-Ausstellung in Amsterdam 1937 nahm er Unterricht bei Dorus Rover in Putten. 1938 wurde er Musikkünstler beim Verlag Centrale Muziekhandel. Obwohl er sich wenig mit Religion beschäftigte, wurde er später von einem Remonstranten römisch-katholisch.
Er malte in einem persönlichen Stil, der naivExpressionist wird genannt. Einflüsse waren die Maler von Saint-Martens-Latem und Paul Gauguin. Wie Gauguin legte er dunkle Konturen um die monochromen Farbflächen.[2] Tieland würde daher in Gent den Spitznamen „Antoine le Contour“ tragen. Inspiriert wurde er von seiner Heimatstadt Amersfoort, dem Landleben, sein katholisch Glaube und Landschaft aus der Lys-Region in Flandernzu denen er eine besondere Bindung hatte. Er war auch sehr von der Literatur von literature angezogen Felix Timmermann. Insgesamt würde er mehr als 1000 Gemälde machen.[3]1984 bot ihm der Stadtrat von Amersfoort eine Retrospektive an, anlässlich seines 65. Geburtstages folgte eine weitere Retrospektive, diesmal im Rietveld Pavilion De Zonnehof. Es folgten 1999 und 2004 große Retrospektiven in Flehite.
1995 wurde ihm die Ehrenmedaille der Stadt Amersfoort verliehen. Zwei Jahre später erhielt er eine königliche Auszeichnung als Ritter des Ordens von Oranien Nassau.
Viele von Tielands Arbeiten sind in Galerien in Amersfoort und Umgebung zu finden Brügge und Saint-Martens-Latem. Die Amersfoort Art Gallery auf dem Prinses Julianaplein in Amersfoort beispielsweise verfügt über eine umfangreiche Sammlung, die von der Öffentlichkeit besichtigt werden kann. 2001 zog er mit seiner Frau von Ganskuijl, wo er ein Atelier hatte, in das humanistische Pflegeheim am Diamantweg, wo die Tochter als Krankenschwester arbeitete. Tieland starb im Krankenhaus De Lichtenberg und wurde auf dem Friedhof Rusthof in Leusden beigesetzt. 2013 wurde an seinem Geburtshaus in der Westerstraat 77 in Amersfoort eine Gedenktafel enthüllt.[4]
Biografie
- Toon Tieland - Poetische Imagination im naiven Expressionismus, Herausgeber Gerdy Seegers. Texte: Titia Eisenkuh, Cor van Dalen, Onno Maurer; Verlag Bekking (2004) ISBN 9061095719
- Eelke de Jong – Treffen mit Toon Tieland; Herausgeber Bekking b.v.Amersfoort (1984)
- Toon Tieland - Überblick über sein Werk 1939-1984, Edition der Coninck Galerie zur Jubiläumsausstellung
- Heimweh nach Rosenkranzhüten, Artikel im Panorama (1969)
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |