WikiDer > Magischer Kreis
Das magischer Kreis (Englisch: tscherkessischer Kreis, Französisch: cercle circassien, Deutsche: Zauberkreis) ist ein Volkstanz. Es ist ein "Mixer", also ein Tanz für Paare, bei dem nach mehreren Größen Partner werden gewechselt.
Der aktuelle Tanz kommt von Schottland und hat trotz des englischen (und französischen) Namens nichts mit . zu tun Tscherkessien zu machen.
Zu Beginn des Tanzes stehen alle in einem Kreis mit dem Gesicht zur Mitte und gefalteten Händen, ein Mann und eine Frau abwechselnd. Jeder Mann paart sich mit der Frau zu seiner Linken (das wirkt sich aber erst im dritten und vierten Teil des Tanzes aus). Die Schritte danach sind wie folgt:
- Jeder geht vier Schritte vor und zurück und noch einmal vier Schritte vor und zurück.
- Die Hände werden losgelassen; die Frauen gehen vier Schritte vor und wieder zurück; die Männer klatschen im Takt.[1] Dann gehen die Männer vier Schritte vorwärts, Biegen Sie links ab und rückwärts gehen. (Die Frauen klatschen nicht.) Die Männer stehen nun ihren Frauen gegenüber.
- Die Partner legen ihre rechten Hände auf die rechte Schulter des anderen und greifen sich die linken Hände. Sie setzen den rechten Fuß auf den linken Fuß des anderen. Beim Treten des linken Fußes ("Spin") drehen sie sich an Ort und Stelle im Uhrzeigersinn umeinander.
- Der rechte Arm des Mannes hebt sich und die Frau dreht sich darunter. Mit der linken Hand noch festgebunden und der rechten Hand nun hinter der rechten Schulter der Frau gefesselt, gehen sie im Kreis, die Männer links, die Frauen rechts; der Kreis als Ganzes läuft gegen den Uhrzeigersinn. Am Ende gehen die linken Hände nach oben und die Frauen rotieren darunter; die Paare bilden wieder einen Kreis und man nimmt wieder die Hände. Die Männer sind links von den Frauen angekommen und finden zu ihrer Linken einen neuen Tanzpartner.
Beim Drehen und Gehen halten die Partner natürlich Blickkontakt.
Heutzutage sind die Rollen des Mannes und der Frau nicht mehr unbedingt festgelegt, sondern viele Tänzer folgen dem oben beschriebenen traditionellen Muster.
Variationen davon sind möglich, insbesondere in der Art und Weise, wie sich die Partner beim Spinnen halten. Das Greifen an der rechten Schulter ist in Flandern und den Niederlanden am häufigsten; in Frankreich ist der Standard halboffene Tanzposition gewöhnlich. Es ist auch möglich, sich die linke Hand zu geben und die andere mit der rechten Hand an der Hüfte zu halten; dies nimmt weniger Platz ein (und ist in Deutschland am häufigsten). In den anderen Teilen des Tanzes können nach Belieben zusätzliche Drehungen gemacht werden. Weitere spielerische Variationen sind möglich, zum Beispiel indem man auf die andere Seite des Kreises wechselt, einen Partner „klaut“ und so weiter.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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