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Das Tuiltermolen ist eine unterschlächtige Mühle an der Tuilterdemer, einem parallel zum Fluss verlaufenden Demer läuft. Die Mühle befindet sich am Zolderse Kiezel 220 te Kuringen (Nachbarschaft tuilt) und gehört zum Komplex der Abtei Herkenrode.
Die Mühle ist ein Zwickmühle die fungierte als Rindenmühle und Mühle.
Geschichte
Bereits 1083 wird diese Mühle erwähnt, die damals als Mühle verbieten gehörte zu den Grafen von Loon. 1213 wurde sie von Graaf . genommen Ludwig II. von Loon an das Kloster Herkenrode gespendet.
Im Jahr 1654 wurde die Lothringen lagerten in der Nähe der Mühle und plünderten die Getreidevorräte der Abtei. 1673 wurde die Mühle von einem Bürgerwehrmann gegen französische Truppen aus troops geschützt Ludwig XIV. Die Mühle wurde von den Franzosen besetzt und in Brand gesteckt. Später erfolgte der Wiederaufbau.
1797 wurde die Abtei geschlossen und die Mühle an Privatbesitz Pierre de Libotton verkauft. In den Abteigebäuden wurde eine Wollspinnerei eingerichtet, die nach einem Brand 1824 in die Tuiltermolen überführt wurde. Nach 1826 wurde die Mühle als Rindenmühle betrieben, um den Rohstoff zum Gerben von Leder zu liefern.
Nach einem Brand 1853 wurde die Mühle wieder aufgebaut. Es diente dann als Mais- und Rindenmühle, später wurde die Maisabteilung jedoch zu einem Wohnhaus umgebaut und 1882 wurde auch die Rindenmühle eingestellt. So verschwanden das Wasserrad und der Innenraum.
1998 kam die Mühle in den Besitz der Agentur für Natur und Wald. Ab 2014 werden Restaurierungsarbeiten durchgeführt, danach wird die Mühle zur Stromerzeugung genutzt. Dazu wird ein neues Rad eingebaut.
Der heutige Komplex stammt hauptsächlich aus dem Jahr 1784.