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Turkse boog
Miniatur mit Bogenschütze zu Pferd
Biegeprinzip:
schwarz - unbesaitet
rot - gestreckt
grün: angezogen

Das Türkischer Bogen oder osmanischer Bogen ist ein Recurve-Bogen der in der Ottomane Armee war üblich.

Geschichte

Die Bögen, die die Seldschuken bei der Eroberung von Kleinasien Wetten waren eine Variante der in Zentral- und Ostasien üblichen Recurve-Bögen. Sie spielten eine wichtige Rolle in der Kampfstrategie und bevorzugten eine Hit-and-Run-Strategie der berittenen Bogenschützen gegenüber dem Nahkampf. Von Anfang an 15. Jahrhundert Die Türken betrieben die Miliz in speziellen Einrichtungen namens Okmeydan, die als Wiege der Sportmiliz gilt.[1]

Konstruktion

Typisch für den türkischen Bogen ist die extrem recurved Linie im unbespannten Zustand, wobei einige Formen die Spitzen berühren. Der Bogen ist in Schichten aufgebaut ("Verbundbogen"), mit einem Kern aus Holz (normalerweise Ahorn), die Rückseite aus Horn und eine Vorderseite aus Tiersehnen. Die Schichten sind mit Tier gemacht kleben unter Druck vereint. Moderne Varianten nutzen auch Glasfaser, Hartholz und Epoxidharz.

Die typische Länge eines türkischen Bogens lag zwischen 106 und 120 cm und ist damit kürzer als die meisten Recurvebögen aus Asien.[2]

Die Enden ("siyah") und der zentrale Griff waren massiv und verbogen nicht, so dass die Biegung des Stückes zwischen ihnen stattfand.[2]

Benutzen

Die extreme Form macht das Besaiten relativ schwierig. Dafür gibt es mehrere Techniken, unter anderem die Hilfe eines zusätzlichen Spannsystems mit Seilen. Die Bögen werden noch hergestellt, obwohl die Bögen aus den Originalmaterialien sehr teuer sind. Heute werden sie hauptsächlich für das Sportschießen verwendet.