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uaxuctum | ||||
Cover der Orchesterpartitur | ||||
| Komponist | Giacinto Scelsi | |||
| Zusammensetzungsdatum | 1966 | |||
| Premiere | 12. Oktober1987 | |||
| Teuer | 20 Minuten | |||
| uvre | Werk von Giacinto Scelsi | |||
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Uaxuctum – Die Legende der Maya-Stadt, die sie selbst aus religiösen Gründen zerstörten ist eine Zusammensetzung von Giacinto Scelsi. Es gilt als die komplexeste Musik, die der Komponist je geschrieben hat. Das liegt unter anderem daran, dass das Werk 21 Jahre auf die Uraufführung warten musste. Die Musik versucht ein Bild von der Stadt zu malen Uaxactun in dem Maya-Reichdie im 10. Jahrhundert unterging.
Ensemblekomposition
Die Zusammensetzung des Ensembles zur Aufführung ist an sich eigenartig. Scelsi hat genau das beschrieben Schlaginstrumente das musste verwendet werden:
- 2x Sopran, 2x Tenor, alle elektronisch bereitgestellt, Chor;
- ondes martenot (Soloinstrument)
- Es-Klarinette, B-Klarinette, Bassklarinette
- 4x Horn, 2x Trompete, 3x Posaune, 1x Tuba, 1x Kontrabass-Tuba
- Timpani und sieben Perkussionisten, die die außergewöhnlichsten Musikinstrumente spielen, darunter ein 200-Liter-Ölfass, eine zwei Meter hohe Metallplatte und eine Aluminiumkuppel mit einem Durchmesser von mindestens 1,5 Metern.
- 6x Kontrabass
Die Stimmen und Instrumente werden nicht nur "normal" eingeschaltet, sondern es gibt auch Keuchen und z.B. trocken gespielt (man bläst nur Luft durch das Instrument, ohne dass das Mundstück vibriert). Das Ölfass muss geschlagen, aber auch manchmal gerieben werden.
Komposition
Die Komposition gliedert sich in fünf unbetitelte Teile. Auch in der Musik der Stimmen gibt es kaum Unterschiede, der Anfang ist sofort bedrohlich, ein sehr sanfter Beginn wird unterbrochen von a sforzando im schweren Kupfer. Dann entfaltet sich eine Komposition, in der alle Techniken der damaligen Zeit klassische Musik, unter denen Mikrotonalität, angewendet worden. Es gibt kein Größeneinteilung, Nein Melodie, Nein Rhythmus und keine logik Dynamik. Die Musik reicht von erschreckend bis mysteriös.
Die tief klingenden Instrumente legen ein solides Fundament für die Arbeit. Ohne Rhythmus gibt es einen gewissen stetigen Fortgang des Werkes, der den Anschein erweckt, als würde das Werk in einem Tempo unter . gespielt Largo. Da oben singen und spielen die Musiker fast intuitiv. Ton hier, dann Ton dort. Mit Fantasie wird hier eine mächtige Stadt dargestellt, vor der alle Angst haben. Gleichzeitig lässt Scelsi gerade durch den (textlosen) Gesang und Ondes Martenot einen gespenstischen Klang von sich, der nur eine totale Leere darstellen kann; Was einst eine glänzende Stadt war, gibt jetzt nur noch ein blechernes Geräusch von sich. Percussion liefert sowohl die Solidität der gebauten Stadt als auch ihre Gewalt, aber auch kleine Detailgeräusche wie Schritte (?).
Die Musik bedeutet, dass die Stadt nicht mehr vollständig ist und alle Verbindungen verloren gegangen sind. Töne und Rhythmen setzen ein und gehen sofort wieder verloren, als ob es kurz wäre Fantasien sein. Die Stadt ist nicht mehr Realität.
Premiere
Die Uraufführung gab der Kölner Symphoniker und der Radiochor unter der Leitung von Hans Zender und Herbert Schermus. Der Komponist war anwesend und starb ein Jahr später.
Quelle und Diskographie
- Moderekorde; Wiener Radio-Sinfonieorchester und Concentus Vocalis unter Peter Rundel und Herbert Böck (Quelle/Diskographie);
- Uaxuctum auf Klassik
- ein anderer Ton
- Uaxuctum auf YouTube