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Veert
Federn
Platzieren in DeutschlandFlagge von Deutschland
Wappen von Veert
Veert (Nordrhein-Westfalen)
Federn
Ort
ZustandFlagge des deutschen Bundeslandes Nordrhein-WestfalenNordrhein-Westfalen
KreisStock
GemeindeGeldern
Koordinaten51° 32′ N, 6° 18′ O
Allgemeines
Oberfläche8,27 km²
Einwohner(2005)5.876
(711 Einwohner/km²)
Höhe24 m
Portal  Portalsymbol  Deutschland

Federn ist ein Ort der Gemeinde Geldern im Deutschland gehört. Die Einwohnerzahl beträgt 5.876 (Dezember 2005). 2007 feierte Veert sein 700-jähriges Bestehen.

Waffe

Das Wappen der Stadt enthält ein silbernes (heraldisch in Weiß dargestellt) Querbalken mit einer schwarzen Scheibe mit einer fünfblättrigen blauen Mispelblüte mit goldenen (wappengelben) Nacktschnecken und goldenen Kelchblättern. Es ist auch das Wappen der ehemaligen Gemeinde Veert.

Das Balkenkreuz (entnommen aus dem Kreuz im Wappen der Stadt Köln) steht für die Kölner, die seit 1663 nach . pilgern Kevelaer und gründete 1686 in Veert das älteste heilige Haus am Niederrhein. Die Mispelblüte stammt aus dem Wappen von Gelre zu dem es gehörte. Das Rot erinnert an den Schutzpatron St. Martin, die auf alten Briefmarken von Veert abgebildet ist.

Name

Der Name Veert leitet sich vom altdeutschen „Waird“ und dem mitteldeutschen „Wer“ ab und bedeutet Insel oder Halbinsel. Also ein höher gelegener Ort, der von einem Fluss oder Bächen umgeben ist und bei Hochwasser einen trockenen Platz bietet. Alte Schreibweisen sind Wert (1308-1387), Veyrth (1387) und Weert (1629-1748).

Geschichte

Die erste kreisfreie Stadt Veert gehört seit dem 1. Juli 1969 zur Gemeinde Geldern. Diese Stadt liegt direkt östlich von Veert und beide Städte sind zusammengewachsen.

Die Kirche in Veert wurde als Kirche der Erzdiözese Utrecht gegründet und am 7. November 1307 nach alter Urkunde dem Kloster Grafenthal angegliedert.

Die Verteidigungslinie und der Kanal Fossa Eugenia wurde ab 1626 südlich der Stadt erbaut.

Sehenswürdigkeiten

Kirche: St. Martin Kirche
  • Kapelle Klein KevelaerTombergsweg. 1699 erbaut und bereits 1703 zerstört, bis 1705 wieder aufgebaut. Zum Original Kapelle erinnert das aus 1699 Datierungswappen über dem Eingang zur kleinen Backsteinkapelle.
  • Katholische Pfarrkirche St. Martin, Schulstraße. gotisch Backsteinkirche aus dem 16. Jahrhundert, der Innenraum umfasst eine neugotisch Altar von 1896 und eine neugotische Weg des Kreuzes.
  • Willicksche Mühle, Kapellener Straße. Die Willicksche Windmühle ist die einzige erhaltene Wassermühle in Geldern. Die Wasserkraft der Nieren Mühle wurde bereits 1434 erwähnt und war bis nach dem Zweiten Weltkrieg in Betrieb. Das heutige Gebäude wurde im 18. Jahrhundert erbaut und befindet sich in Privatbesitz.
  • Windmühle, Utrechter Straße. Dieses Windmühle wurde 1856 in Backstein gebaut und 1965 mit Holz verkleidet. Die ehemalige Mühle wird seit den 1950er Jahren als Wohnhaus genutzt.