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Ventromediale prefrontale cortex
Ventromedialer präfrontaler Kortex
präfrontaler ventromedialer Kortex
Der ventromediale präfrontale Kortex in dieser Karte umfasst die Bereiche 10, 11, 25 von Brodmann
Synonyme
Niederländischventromediale frontale Großhirnrinde[1]
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Das ventromedialer präfrontaler Kortex oder präfrontaler Kortex ventromediale ist ein Teil im Inneren des präfrontaler Kortex, ein Bereich für im große Gehirne. Das Gebiet ist insbesondere mit der Regulierung von Emotionen. Das orbitofrontaler Kortex (11: hinter den Augenhöhlen gelegen) gehört zum ventromedialen Cortex präfrontalis. Es gibt viele Nervenfaserverbindungen mit der Umgebung dorsolateraler präfrontaler Kortex, aber auch mit Bereichen wie dem Mandelkerne, und der vorderer cingulärer Kortex (24 und 32). Es wird angenommen, dass Emotionen durch ein komplexes Netzwerk im Gehirn reguliert werden, in dem diese Strukturen unterschiedliche Funktionen haben.

Bei Versuchstieren wie Affen scheint eine Schädigung dieses Bereichs mit Störungen des Lernverhaltens verbunden zu sein: Versuchstiere zum Beispiel scheinen unempfindlich gegenüber den Auswirkungen von positive Verstärkung (Belohnung). Eine Schädigung des Orbitofrontalis-Cortex führt beim Menschen häufig zu einer Enthemmung des emotionalen Verhaltens. Es zeigt auch, dass die Hautleitungsreaktion oft abwesend oder durch emotionale Reize geschwächt. Ein 'berühmter' Patient, der in diesem Zusammenhang genannt werden kann, ist Phineas Gage, bei dem ein Großteil des orbitofrontalen Kortex (insbesondere der mediale Teil) durch einen Unfall zerstört wurde.

Literatur Referenzen

  1. Kessels, R., Eling, P., Ponds, R., Spikman, J & Zandvoort, M. van (Hrsg.) (2012). Klinische Neuropsychologie. Amsterdam: Boom-Verleger.
  • E. T. Rolls & A., Trier (2004). Neuronale Netze und Gehirnfunktion. Oxford University Press.