WikiDer > Vic Gentils

Vic Gentils
Vic Gentils: Bild des Bürgermeisters Lode Craeybeckx in dem Freilichtskulpturenmuseum Middelheim

Victor (Vic) Gentils (Ilfracombe, Devon, England, 19. April1919 - Aalst, 27. Februar1997) war ein BelgierBildhauer und Maler. Er war ein Vertreter des neuen Realismus.

Biografie

Vic Gentils wurde in England als Sohn eines französischen Vaters und einer flämischen Mutter geboren. Er studierte in den 1940er Jahren an der Nationale Höhere Hochschule für Bildende Künste im Antwerpen. Zu Beginn seiner Karriere malte er hauptsächlich expressionistische Landschaften, entwickelte sich jedoch zu einem eher neosurrealistischen Stil. Ab 1958 konzentrierte er sich auf Reliefs von Kupferplatten auf Leinwand. In den folgenden Jahren begann er mit experimenteller Bildhauerei und Montagekunst mit Holz- und Metallrückgewinnungsmaterialien (u. a. Klavierteile, verbranntes Holz und Möbel). Mit diesen Arbeiten erlangte er Berühmtheit. Sein Stil entwickelte sich von streng und rhythmisch zu zunehmend verspielt und barock. Ab 1969 versuchte er in seinem Werk eine Verbindung zwischen Malerei und Skulptur herzustellen.[1]

1958 war Gentils Mitbegründer der Künstlergruppe "G 58" in der " Hessenhaus zu Antwerpen und war Mitglied der Genter Forumsgruppe. 1964 vertraten Gentils Belgien bei der Biennale Venedig Venice und nahm auch an der Biennale von Kassel. 1967 Teilnahme an der Biennale von Sao Paulo. 1969 erhielt er den ersten Robert Giron-Preis. 1977 wurde er als Ritter im Leopold-Orden. 1993 wurde er mit dem Rittertitel in den belgischen Adel aufgenommen.

Seine Arbeit ist in der zu sehen Königliche Museen der Schönen Künste von Belgien.

Arbeiten

Beispiele:

  • Toccata und Fuge (1962)
  • Das große Schachspiel (1965)
  • Brasilien (1969)
  • Ensor et ses squelettes Fohlen se chauffer (1984)

Literaturverzeichnis

  • DE VISSER A., "Die zweite Hälfte, bildende Kunst nach 1945", Verlag SUN, Nijmegen, 1998 (ISBN 9061686148 ), 430 S., S.174
  • GEIRLANDT, K. J., FONCE, J. und GENTILS, Annie, "Vic Gentils", Lannoo Publishers, Tielt, 1994 (ISBN 9020925059), 375 Seiten.

Externer Link